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Gina-Lisa Lohfink: Vulgärer Auftritt bei Kinderhospiz-Charity

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Screenshot: YouTube/Digster Pop

Gina-Lisa Lohfink hat bei einer Charity-Veranstaltung für todkranke Kinder für einen Skandal gesorgt. Am Samstag, 2. Juli, stand die umstrittene ehemalige GNTM-Kandidatin bei einem Sommer Open Air in Groß-Gerau auf der Bühne. Es handelte sich um eine Benefiz-Veranstaltung zum 20-jährigen Bestehen des Bundesverbandes Kinderhospiz. Neben Gina-Lisa traten unter anderem Mike Singer und Kay One auf. Inzwischen hat sich sogar der Veranstalter für die Darbietung von Gina-Lisa entschuldigt.

Auf Instagram veröffentlichte der Veranstalter folgende Erklärung:

Wir möchten uns bei allen Besucher:innen für den anstößigen Auftritt von Gina-Lisa beim Sommer Open Air 2022 entschuldigen.

Uns wurde vorab versichert, dass sie einen jugendfreien Song performen würde.

Dies ist leider nicht passiert. Es wird ein Gespräch zwischen dem Management und uns stattfinden, da wir den Auftritt ebenso unpassend fanden wie ihr. Wir ziehen unsere Konsequenzen daraus und sorgen fortan wieder dafür, dass sich so etwas nicht wiederholt.

KinderhospizCharity (Veranstalter)
Trashgossipfame4daysGina Lisa
Auch im Netz wurde der Auftritt von Gina-Lisa viel kritisiert. Unter anderem auch von der Instagram-Satire-Seite TrashGossipFame4days – Screenshot: Instagram/TrashGossipFame4days

Gina-Lisa Lohfink mit einem wenig kindgerechten Text

Das Problem war der Liedtext von ihrem Song „Boulevard“, den Gina-Lisa auf der Bühne präsentierte. Übrigens tanzte dazu die kleine Tochter von Danni Büchner auf der Bühne, was dann auch der Mallorca-Auswanderung reichlich Kritik einbrachte.

Der Text enthält tatsächlich für so ein Event fragwürdige Passagen. Gina-Lisa sang:

Ich geb kein’n F*ck, hol‘ mir die Krone zum Schluss. (…)

Falsche T*tten, echtes Herz, super A*sch, ja.

Gina-Lisa Lohfink

Eltern im Publikum sollen sich bei diesem Auftritt entsetzt gezeigt haben.

Gina-Lisa Lohfink glänzte nicht durch Taktgefühl

Ob das für die Veranstalter wirklich völlig überraschend kam? Schließlich ist Gina-Lisa das Gesicht der Erotik-Messe Venus. Aus dem Fernsehen ist sie unter anderem durch die Teilnahme bei „Adam sucht Eva“ bekannt.

Auf der anderen Seite hätte Gina-Lisa den Text für diesen Anlass wirklich entschärfen können.

Mit der Tierschutzorganisation PETA war Gina-Lisa erst vor Kurzem sogar vor Gericht.

Der „Bundesverband Kinderhospiz e.V.“ vertritt in Deutschland stationäre und ambulante Kinderhospizeinrichtungen. Außerdem will der Verein betroffene Kinder und Familien aus der Isolation holen. Dazu soll in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für das Tabuthema „Kinder und Tod“ geschaffen werden.

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Kommentare

Antworten
  1. Ich sehe die Schuld nicht nur bei Gina–Lisa Lohfink, wie manche Kommentatoren auf Instagram. Warum sollte sie ablehnen, wenn man ihr ein bezahltes, seriöses Engagement anbietet? Vielleicht war es sogar ehrenamtlich, und sie kam auf eigene Rechnung wegen des guten Zweckes – who knows? Wieso sollte sie im Vorfeld denken:“Ob die mich auch wirklich engagieren sollten? Mein Vortrag passt doch gar nicht zum Anlass.“ Das wäre viel verlangt, zumal die Engagements derzeit für niemanden vom Himmel fallen. Wie hieß es schon vor 93 Jahren in der „Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill:

    🎼🎶🎶Erst kommt das Fressen,
    dann kommt die Moral.🎶🎶

    Entschärfen können hätte sie ihren Songtext aber durchaus, wie die geschätzte Frau Sigrid zu Bedenken gibt. Gina–Lisa hat sich offenbar über das Engagement gefreut, aber nicht genauer darüber nachgedacht, wer ihr Publikum sein wird: Ballermann–Feiernde oder Familien.

    Dass Daniela Büchner ihre Tochter mit Gina–Lisa Lohfink auf der Bühne tanzen ließ – nun ja, ich nehme durchaus an, dass sie von deren Songtext eher wenig erbaut war, aber sollte sie mitten im Song eine Szene machen und das dann vielleicht weinende Mädchen von der Bühne holen? Im besten Falle hat die kleine Jenna den Text eh nicht verstanden, weil es sicher aufregend für die Kleine war, mit einer erwachsenen Sängerin auf der Bühne zu tanzen in ihrem hübschen Kleidchen.

    Was ich aber in der Tat befremdlich finde, ist die Tatsache, dass sich die Veranstalter bei der Organisation ihres Charity–Events nicht im Vorfeld kundig gemacht haben, was genau die von ihnen engagierte Sängerin denn vortragen wird. Frau Sigrid führt ja hinlänglich bekannte frühere Engagements Gina–Lisas im TV und anderswo an. Vom „Literarischen Quartett“ oder Quizsendungen ist jedenfalls nirgendwo die Rede in Gina–Lisas Vita. Es war also nicht unbedingt mit 🎶Heidi🎶 oder der 🎶Biene Maja🎶 zu rechnen. Ein kurzer Blick in YouTube hätte zudem gereicht, um im Bilde zu sein und beurteilen zu können, ob der Auftritt passend und angemessen sein werde oder eben nicht, denn ein solches Riesen–Repertoire an Songs hat Gina–Lisa ja nicht. (Ich glaube, das vorgetragene „Boulevard“ ist gar ihr bislang einziger Titel.) Diese Mühe hätte man sich schon machen können und sich nicht nur aufs Hörensagen verlassen dürfen, zumal die Organisatoren ja offenbar im Vorfeld einen Verdacht hatten, die Darbietung könne ungeeignet sein, wenn sie sich doch versichern ließen mussten, alles werde jugendfrei vonstatten gehen. Wenn also jemand gescholten werden muss, dann die Organisatoren, die gut daran täten, vor ihrer eigenen Türe zu kehren statt nach der Devise zu verfahren „Wasch‘ mir den Pelz, aber mach‘ mich nicht nass.“

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