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Boris Becker muss ins Gefängnis

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Screenshot: RTL, Grafik: Pixabay/GDJ

Boris Becker ist in London zu einer Haftstrafe von 2,5 Jahren ohne Bewährung verurteilt worden. Das Strafmaß verkündete die Richterin Deborah Taylor. Mit der Folge, dass Becker seinen Glaskasten im Gericht nicht durch die gleiche Tür verlassen konnte, durch die er den Kasten betreten hatte. Stattdessen wurde er durch die andere Tür in den Sicherheitsbereich abgeführt. Dort gibt es auch einen Haftraum.

Kurz vor der Urteilsverkündung hatte Staatsanwältin Rebecca Chalkley dem ehemaligen Tennisspieler einen schlechten Charakter bescheinigt. Verteidiger Jonathan Laidlaw dagegen betonte, dass Becker alles verloren habe und künftig auf die Gutmütigkeit anderer angewiesen sei. Er habe kriminell gehandelt, aber nicht aus vorsätzlicher Gemeinheit.

Bereits Anfang April war Becker wegen Insolvenzverschleppung von den Geschworenen in vier von 24 Anklagepunkten für schuldig befunden worden. Ausgerechnet diese vier Punkte hatten es aber in sich. So befanden die Geschworenen, dass Becker nach Eröffnung seines Insolvenzverfahrens insgesamt rund 426 000 Euro an neun verschiedene Personen, darunter seine Ex-Frauen, überwiesen hatte. Diese Überweisungen werden als mutwilliges Vorenthalten gegenüber seinen Gläubigern gewertet.

Auch die anderen drei Anklagepunkte, in denen Becker schuldig gesprochen wurde, führte die Richterin noch einmal auf:

  • Er hat sein Elternhaus in Leimen verschwiegen, welches ihm gehört.
  • Er hat verschwiegen, dass er das Elternhaus für 825 000 Euro verpfändet hat.
  • Und er hat seine Anteile an einer kanadischen Internetfirma verschwiegen.

Richterin Taylor erklärte, sie habe die Argumente seines Verteidigers in Betracht gezogen. Aber Becker habe persönlichen Gebrauch vom Firmenkonto gemacht. Deshalb sei viel Geld verloren gegangen.

Wie hat Boris Becker seinen letzten Tag in Freiheit verbracht?

Laut BILD.de war Becker morgens in der Kirche. Dann kaufte er einen Blumenstrauß. Große weiße Blumen, Hortensien. Ein mögliches Abschiedsgeschenk an seine Lilian de Carvalho Monteiro? Schließlich soll Becker noch bei seinem Physiotherapeuten gewesen sein. Mittags ging er dann mit Lilian zum Auto und trug dabei eine Reisetasche. Darin dürften sich Kleidung und ähnliches befunden haben.

Diese Tasche soll Becker am Abend zuvor im Nobelkaufhaus Harrods gekauft haben. Bei „BILD TV“ kritisierte Rechtsanwalt Burkhard Benecken dieses Verhalten. Beckers Rechtsanwalt hätte seinem Mandanten besser klare Anweisungen gegeben, anstatt im Gerichtssaal auf die Tränendrüse zu drücken. Ein Einkauf im Nobelkaufhaus am Abend vor dem Urteil sei ein falsches Signal, welches auch bei der Richterin ankommen könne. Sie sei schließlich auch nur ein Mensch.

Kurz vor 13 Uhr, dem angesetzten Zeitpunkt für die Urteilsverkündung, erschien auch noch Sohn Noah Becker im Gericht. Becker selbst war bereits um 12.40 Uhr vor Ort gewesen.

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Screenshots: SAT.1/Frühstücksfernsehen, YouTube/Gagolero

SAT.1-Society-Expertin lag bei Boris Becker richtig

Schon am Donnerstag hatte sich die SAT.1-Society-Expertin Vanessa Blumhagen festgelegt. Sie sagte im SAT.1-Frühstücksfernsehen auf die Frage, ob Becker in Haft muss:

Rechtsexperten, die sich mit vor allem auch mit dem britischen, anglo-amerikanischen Rechtssystem auskennen, sagen:

Ganz klar. Es kann eigentlich nicht sein, dass der ohne Knast davonkommt.

Das britische Gesetz ist knallhart Insolvenzverschleppern gegenüber. Gegenüber Leuten, die wie Boris Becker in den vier Hauptpunkten für schuldig erklärt wurden.

Vanessa Blumhagen

Boris Becker ist bereits in Detuschland vor 20 Jahren wegen Steuerhinterziehung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden.

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