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Senna Gammour: Lieber Katzenklo putzen als in Pochers Show

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Fotos: TVNOW, Instagram / Senna Gammour

Senna Gammour ist richtig geladen. Der Grund ist Oliver Pochers letzte Bildschirmkontrolle, in der er sich auf Instagram beschwerte, dass Senna nicht an seiner neuen Show „Pocher vs. Influencer“ teilnehmen will. Die Penetrenz, mit der sich Pocher vier Minuten lang über Senna beschwerte, ist schon auffällig. Aber Pocher hat niemanden von den Influencern, die auch dem großen Fernsehpublikum bekannt sind, für seine Show gewinnen können und das ist für ihn sicher ärgerlich.

Allerdings hat Pocher bei seinem Lamento Senna der Lüge bezichtigt und deshalb hielt Senna am Dienstagabend nicht nur eine Wutrede, sondern legte auch Beweise vor. Senna hatte bestritten, dass Pocher überhaupt bei ihr angefragt habe. Pocher dagegen veröffentlichte eine Anfrage in seiner Bildschirmkontrolle. Und genau dieses Schreiben, veröffentlichte jetzt auch Senna, um zu beweisen, dass Pocher NICHT bei ihr oder ihrem Management angefragt habe.

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Foto: Instagram / Senna Gammour

In dem Schreiben ist klar zu erkennen, dass es um eine Sendung bei RTL zur Primetime gehen soll, aber Oliver Pocher wird mit keinem Wort erwähnt. Und hier ist das identische Schreiben, welches Pocher auf Instagram in seiner Bildschirmkontrolle zeigte:

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Foto: Instagram / Oliver Pocher

Für Senna Gammour ist Katzenklo putzen sinnvoller als „Pocher vs. Influencer“

Senna Gammour erklärt ausführlich, dass niemand gewusst habe, dass Oliver Pocher hinter der Anfrage steckte. Es habe auch keine Rolle gespielt, weil sie sowieso entschieden habe, während „Let’s dance“ keine weiteren Angebote anzunehmen. Aber auch ohne „Let’s dance“ käme für sie eine Teilnahme bei „Pocher vs. Influencer“ niemals in Frage.

Denn Senna sieht das ganze System von Pochers Bildschirmkontrolle und seine Art Influencer an den Pranger zu stellen kritisch, weil das auch immer Heerscharen an bösartigen Mobbern aktiviert:

Steck‘ einmal in den Schuhen von einem Menschen, der tagtäglich mit so viel Hass zu tun hat.

Senna Gammour

Und Senna stellt klar:

Fakt ist, hätte ich an deiner Sendung teilgenommen, wäre sie viel interessanter geworden!

Aber ich will dir diese Bühne gar nicht geben, weil ich gar keinen Bock habe, meine Zeit zu verschwenden. Ich mache lieber Mittagsschlaf oder koche Penne arrabiata oder putze das Katzenklo. Das ergibt sogar mehr Sinn, als diese Sendung.

Weil am Ende des Tages, guck‘ dir doch deine Gäste an, die sind halb so alt wie du. Ein erwachsener Mensch, nichts gegen deine Gäste, weil ich habe überhaupt nichts gegen die, mir tun sie eher leid, weil das sind Kids… aber ein erwachsener Mensch, der vernünftig ist, der wird doch nicht an deiner Sendung teilnehmen. Jetzt mal Spaß beiseite, für was?

Senna Gammour
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Foto: TVNOW

Senna Gammour: Kritik an Hetze und Medien

Senna Gammour kritisierte auch die Rolle der Presse bei der Hetze gegen Menschen, die angeblich einen Fehler gemacht haben. Die Presse würde bei Hetze immer sofort auf den Zug aufspringen und in jedem Artikel gebe es einen Gewinner und einen Verlierer. Es sei traurig, dass das bei den Menschen so gut ankomme. Wenn es aber um Aufmerksamkeit für eine gute Sache gehe, dann interessiere sich niemand dafür, so Senna.

Kommentar der Autorin Sigrid Schulz:

Senna Gammour hat völlig recht. Auch die Zahlen bei „Promis und mehr“ bestätigten leider, dass Artikel über Zoff und Streit besonders oft gelesen werden. Da können unsere Artikel über Tierschutz, Umwelt, Kinderschutz und Frauenrechte leider nicht mithalten.

Und die Hetze im Internet wird immer brutaler, obwohl doch gerade der schreckliche Fall Kasia Lenhardt die Menschen hätte zum Umdenken bringen müssen. Der BILD-Artikel mit dem schrecklichen Interview von Jerome Boateng und auch manche Bildschirmkontrollen von Oliver Pocher sind Auswüchse, die auf keinen Fall weiter vorangetrieben werden sollten.

Aber auf der anderen Seite kann es auch nicht die Lösung sein, wenn Fehler überhaupt nicht mehr angesprochen werden dürfen, weil sich sonst die geifernde, hetzende Meute in Bewegung setzt.

Wir sollten da alle gemeinsam nach einer Lösung suchen. Und hoffen, dass die neue Verschärfung der Strafen für Hass im Netz Wirkung zeigt. Vor allem die Verpflichtung der sozialen Medien Vergewaltigungs- und Morddrohungen der Polizei zu melden, könnte recht schnell dafür sorgen, dass den schlimmsten Mobbern endlich das Handwerk gelegt wird.

Wer Hass im Netz entdeckt kann selbst aktiv werden. Zur Internet-Beschwerdestelle geht es hier.

Kommentare

Antworten
  1. Also ich denke man soll schon den Unterschied zwischen Mobbing und Kritik sehen, leider schreien auch viele direkt mobbing, weil sie nicht richtig bzw.zu Ende lesen o.keine Kritik vertragen können,wenn man sie kritisiert und puschen das ganze bis wirklich Mobbing entsteht

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