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Michael Wendler unterstellt Wahlbetrug in Deutschland

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Zeichnung: Promis und mehr, Foto: Pixabay / Jette55

Dass Michael Wendler seit einem Jahr von Wahlbetrug in den USA schwurbelt, ist bekannt. Für ihn ist immer noch Donald Trump Präsident. Jetzt versucht er die gleiche Nummer mit Deutschland. Nur hat er bei seinem neuesten Post ein paar entscheidende Tatsachen übersehen.

Mit gleich vier roten Ausrufezeichen hat Wendler seine Aussage bekräftigt: „Wahlbetrug in Deutschland“. AfD-Stimmen seien für die Grünen gezählt worden. Dazu hat er einen Artikel vom Tagesspiegel verlinkt.

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Screenshot: Telegram / Michael Wendler

Die Wahrheit ist: Michael Wendler verbreitet wieder Fake-News

Als Beweis für den angeblichen Wahlbetrung veröffentlicht Wendler einen Artikel mit dem Titel: „Wahlbetrug in Brandenburg ist Fall für den Staatsanwalt“. Darin geht es um rund 50 Stimmen, die statt für die AfD angeblich den Grünen zugeschlagen worden sein sollen.

Diese Meldung hat gleich zwei entscheidende Schönheitsfehler:

1. Der Artikel ist von 2019

Der Artikel im Tagesspiegel erschien am 27. August 2019. Es handelte sich nicht um eine Bundestagswahl, sondern um eine Kommunalwahl. Und am Ende des Artikels steht ein Update, indem es heißt, dass es nicht richtig sei, dass die Staatsanwaltschaft Ermittungen eingeleitet habe. Der Fall werde lediglich geprüft.

2. Die Information ist falsch

Die Prüfung hatte ergeben, dass die Information falsch war. Das berichtete die Tagesschau bereits am 2. September 2019, also wenige Tage nachdem der Tagesspiegel-Artikel erschienen war. Bei Tagesschau.de wurde 2019 Folgendes veröffentlicht und Kreiswahlleiter Sascha Gehm zitiert:

„Dabei kam heraus, dass bei den Grünen das Ergebnis des Wahlabends zu 100 Prozent bestätigt werden konnte – und bei der AfD fünf Stimmen mehr gezählt wurden als am Wahlabend.“ Dies müsse jedoch nicht zwingend ein Hinweis auf einen absichtlichen Betrug sein, sagte Gehm. Der beschriebene Vorgang habe auf jeden Fall nicht bestätigt werden können.

Tagesschau.de

Michael Wendler huldigt der AfD schon lange

Der Tagesspiegel selbst hatte in dem von Wendler verlinkten Artikel damals ebenfalls Wahlleiter Gehm zitiert und klargestellt, dass der beschriebene eventuelle (und später widerlegte) Wahlbetrug bei einer Bundestagswahl so nicht möglich sei:

„Es gibt kein hundertprozentiges Vieraugensystem. Das ist aber auch kein Geheimnis“, sagt Gehm. Das ist bei dem System in Kauf genommen worden.

Bei der Landtags- und Bundestagswahl ist das System aber ein anderes.“

Tagesspiegel.de

Es ist also geradezu perfide, zwei Jahre später den Eindruck zu erwecken, dass die Bundestagswahl 2021 nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde.

Aber verwundern dürfte das niemanden, der Wendler verfolgt. Denn der hat bereits im April diese „Weisheit“ abgesondert:

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Screenshot: Telegram / Michael Wendler

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