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Michael Wendler und andere Schwurbler fallen auf Satire rein

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Foto: Instagram / RS2, Michael Wendler


Michael Wendler und seine Freunde von der Verschwörungsfront benutzen jeden Strohhalm, um ihre wirren Thesen zu stützen. Jetzt sind sie wohl auf eine Satire des Radiosenders“ 94.3 RS2″ reingefallen.
Der Berliner Radiosender hatte am Donnerstagmorgen einen Satire-Beitrag gesendet mit dem Titel: „Corona ist vorbei – mit RS2!“ In der Sendung wurden im Rahmen einer Zeitreise in das Jahr 2022 mehrere fiktive Nachrichten verbreitet. Dazu gehörte zum Beispiel die Nachricht dass Leonardo DiCaprio ein deutscher Staatsbürger geworden sei. Berlin wurde zum Winterwonderland und Ex-Kanzlerin Angela Merkel kochte in ihrem Podcast für die Nation.

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Foto: Instagram / 94.3 RS2

Michael Wendler erklärt Corona für beendet

Zu den amüsanten Nachrichten, die einfach ein bisschen Spaß bringen sollten, gehörte auch, dass Elon Musk einen Weltraumbahnhof plane und es gab eben die Nachricht, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Coronavirus für ausgerottet erklärt habe. Die Bundesregierung sei so begeistert über diese Nachricht, dass aktuell darüber beraten würde, eine bundesweite Feier-Woche (Anm.d.Red.: Tolle Idee, die sollte im Hinterkopf behalten werden) durchzuführen.

Bei der Aktion wurde der Radiosender von vielen Stars und Künstlern unterstützt, zum Beispiel von Matze Knop, Michael Schulte und Detlef Soost. Ebenfalls dabei waren Imitatoren, die Markus Söder und Angela Merkel darstellten um diese Illusion perfekt zu machen.

Was dieser Spaß mit Michael Wendler und seinen Schwurbler-Freunden zu tun hat? Sie haben natürlich nur die Meldung, dass die WHO die Pandemie für beendet erklärt habe, übernommen und verbreiten diese nun fleißig in den Netzwerken. Hier ist also der neueste Post von unserem guten Michael auf Telegram:

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Foto: Telegram / Michael Wendler

Michael Wendler verbreitet wieder einmal Fake-News

Wer auf die Seite der WHO geht wird feststellen, dass dies natürlich falsch ist. So gibt es eine Erklärung von Dr. Hans Henri P. Kluge, dem WHO-Regionaldirektor für Europa, zum Thema Thema Covid-19 vom 28. Januar 2021. Darin heißt es unter anderem:

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sehen wir uns im Zusammenhang mit der Pandemie einem Paradox gegenüber.

Einerseits geben die vorhandenen Impfstoffe beachtliche Hoffnung. Auf der anderen Seite bringen die neu aufkommenden, bedenklichen Varianten größere Unsicherheit und ein größeres Risiko mit sich.

Dr. Hans Henri P. Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa

In der europäischen Union hätten 35 Länder mit der Impfung begonnen. Die Impfstoffe hätten sich als „wirksam und sicher“ erwiesen, erklärt Dr. Kluge. Mehr Tempo beim Impfen sei erforderlich:

Aufgrund der anhaltend hohen Übertragungsraten und der bedenklichen neu auftretenden COVID-19-Varianten ist es jedoch dringender denn je, die vorrangigen Gruppen zu impfen. Die zunehmenden Erwartungen an die Wissenschaft sowie die Entwicklung, Herstellung und gerechte Verteilung der Impfstoffe werden nicht so schnell erfüllt, wie wir uns das wünschen würden.

Dr. Hans Henri P. Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa

Dr. Kluge drückt sein Verständnis für Ängste und Ermüdung der Bevölkerung aus:

Dieses Paradox, dass für die Bevölkerung zwar dank der Impfstoffe zunehmend ein Ende in Sicht zu sein scheint, sie aber gleichzeitig dazu aufgerufen bleibt, angesichts einer neuen Bedrohung restriktive Maßnahmen einzuhalten, verursacht Spannungen, Angst, Ermüdung und Verwirrung. Dies ist unter den gegebenen Umständen nur verständlich.

Dr. Hans Henri P. Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa

Vor allem aber sind seine Worte eine klare Absage an die Schwurbler und ihre Behauptung, dass die WHO die Pandemie für beendet erklärt habe:

Heute wird die Welt die Marke von 100 Millionen COVID-19-Fällen überschreiten, von denen ein Drittel allein in der Europäischen Region aufgetreten sind, und in zwei Tagen wird es ein Jahr her sein, seit die Weltgesundheitsorganisation den Ausbruch des neuartigen Coronavirus zu einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite, der höchsten Warnstufe der WHO, erklärte.

Dr. Hans Henri P. Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa
WHO
Foto: WHO

Sich selbst informieren ist ganz einfach

Um solchen Rattenfängern wie Michael Wendler und Co. nicht auf den Leim zu gehen, kann sich jeder selbst bei der WHO informieren. Einfach auf diesen Link klicken. Oben rechts gibt es die Möglichkeit die Sprache zu wählen. Und schon gibt es verlässliche Informationen aus erster Hand.

Der Link oben ist für das europäische Büro der WHO. Dieser Link ist für die internationale Seite. Auch dort kann oben rechts die Sprache gewählt werden, allerdings gehört dort die deutsche Sprache nicht zu den Wahlmöglichkeiten. Deshalb hier noch der Link zum Google-Übersetzer.

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Foto: Instagram / Laura Müller

Ist Laura Müller schwanger?

Zum Schluss noch eine Vermutung (!) aus dem Netz zum Thema Michael Wendler und Laura Müller. Die letzten Posts von Laura könnten auf eine Schwangerschaft hinweisen. So jedenfalls wird ihr Bild von einer kleineren Muschel in einer größeren Muschel gedeutet. Nun ist es ja noch mehr Wendler das Letzte, was diese Welt braucht. Aber wenn wir Corona schaffen, dann werden wir das wohl auch noch überstehen.

Kommentare

Antworten
  1. Naja, wenn man außer ans Meer zu gehen, unnötige überteuerte Produkte (Knopp Verlag) bewirbt und kein Einkommen hat, kommt ein Wendler halt leider auf den dummen Gedanken, Nachkommen zu zeugen. Shit happens all the time!

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wendlertimotitel3

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RobensTitelNeu

Erstaunlich! Caro und Andreas Robens kurz vor der Pleite?