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Yottahunter: Bastian Yotta in Spielfilmlänge – Interview

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Simon Bubori (r.) und Bastian Yotta - Fotos: Instagram / Simon Bubori, SAT.1

Jetzt bekommt Bastian Yotta endlich das, was er sich immer gewünscht hatte. Sein Leben und vor allem seine Taten werden insgesamt in Spielfilmlänge dokumentiert. In einer Videoreihe auf YouTube. Allerdings dürfte Yottas Freude sich in Grenzen halten, denn der Inhalt wird nicht nur seine Fantasien über sich selbst zeigen, sondern vor allem das, was wirklich dahinter steckt. Denn die Videos werden von Yottahunter Simon Bubori erstellt. In einem exklusiven Interview gibt Simon einen Einblick in seine Arbeit.

Simon Bubori nennt Yotta in dem Interview „Gille“. Das kommt daher, dass die beiden, Simon und Yotta, zusammen zur Schule gingen und er Yotta unter seinem richtigen Namen Bastian Gillmeier kennengelernt hat. Den selbsternannten Protznamen „Yotta“ mag Simon nicht benutzen. Später hatten die beiden übrigens zusammen in einer Wohngemeinschaft gelebt. Simon Bubori kennt Bastian Yotta also wirklich. Vielleicht sogar besser, als er sich selbst. Falls Yotta seine eigenen Aussagen glauben sollte.

Yotta ist weg von Instagram, warum machst du weiter?

Ob Gille nun auf Insta keinen Account mehr hat oder nicht, das spielt erstmal keine Rolle.

Er ist durchaus noch sehr präsent. Und sei es nur durch die geschmacklose und respektlose Vermarktung seiner eigenen Ehefrau als… wie nannte es Carsten Stahl mal: „W*chsvorlage“.

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Fotos: privat, SAT.1

Die Doku über Bastian Yotta soll Menschen bewahren, sein Opfer zu werden

Warum hast du das Projekt gestartet?

Das Videoprojekt habe ich aus mehreren Gründen gestartet. Unter anderem kommen sowohl in den Lives, als auch in den Kommentaren und auch bei YouTube immer wieder Fragen über die Anfangszeiten des Yottahunter.

Warum wir da so viel Herzblut reinhängen, welche Motivation dahintersteckt und welches Ziel wir überhaupt verfolgen.

Simon Bubori

Was ist dir besonders wichtig?

Wichtig ist mir, alle Fragen zu beantworten und dass das Projekt „Yottahunter“ auch als das gesehen wird, was es von Anfang an war:

Eine Aufklärungsplattform, die zu jeder Zeit faktenbasiert und fair arbeitet.

Der Yottahunter soll andere Menschen warnen und davor bewahren, Opfer von Gilles Betrügereien zu werden. Das geht beim Kauf seiner Schrottkurse los und zieht sich über den Aufruf zu illegalem Online-Glücksspiel mit Suchtpotential bis hin zur Geldvernichtung durch seine unqualifizierten „Börsentipps“.

Nebenbei konnten wir auch seinen wahren Charakter aufdecken.

Sein frauenverachtendes, homophobes und fremdenfeindliches Gedankengut, das er ja bis zum Schluss noch zur Schau gestellt hat, haben wir ja bereits mit deiner Unterstützung an die Öffentlichkeit bringen können.

Bastian Yotta

Zur Information:

Die Autorin Sigrid Schulz war die Erste, die einen Artikel über die schrecklichen Videos veröffentlichte, in denen Yotta unter anderem verkündete, dass eine Frau drei Löcher habe und der Mann das Recht, alle drei zu benutzen.

Die Videos und alle Informationen dazu stammten vom Yottahunter-Team.

Teil 1 der Doku über Bastian Yotta von Yottahunter Simon Bubori

Die Dimension der Untaten von Bastian Yotta

Worauf wirst du bei der Dokumentation besonderen Wert legen?

Bei der Doku werde ich besonderen Wert darauf legen, dass auch Hintergrundinfos ausführlich thematisiert werden.

Damals ging alles so unglaublich schnell. Wir haben zum Teil täglich Beiträge veröffentlicht, von denen eigentlich jeder Einzelne das Zeug gehabt hätte, ihn aus dem Verkehr zu ziehen.

Der Fall Gille zeigt ein besonders perfides Phänomen der heutigen Zeit:

Sobald eine gewisse Menge und Qualität an Skandalen erreicht ist, driftet so eine Geschichte ins Irreale.

Man nimmt so einen Menschen gar nicht mehr als Bedrohung wahr, weil der eigene Verstand immer wieder fordert:

„Das kann nicht echt sein! Das geht doch gar nicht!“

Simon Bubori

Hast du wirklich soviel Material, dass es mindestens eine Spielfilmlänge ergibt?

Was das Material betrifft, so könnte ich, würde ich wirklich alles verwenden, mehr als fünf Stunden Video schneiden können. Und das in der bekannten Art. Also keine unnötigen Lückenfüller oder irgendwelche langatmigen Szenen.

Ich musste ja jetzt schon krass kürzen und viele Inhalte verbannen, die ich gerne verwendet hätte.

Simon Bubori

Der zweite Teil ist online:

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