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PETA zu Knossi und Sido: Tierquälercamp trotz Anzeige

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Fotos: PETA Deutschland, TVNOW, Pixabay

Tierquälerei via Livestream: Knossi und Sido planen zweites Angelcamp trotz noch laufenden Strafermittlungsverfahrens nach Anzeige von PETA

Knossi und Sido wollen aus Spaß Tiere quälen: Die Tierschutzorganisation PETA ist sauer. Angeblich sollen der Influencer Jens Knossalla (Knossi) und Rapper Sido eine Neuauflage ihres Angelcamps planen. Vom 9. bis zum 12. September sollen Fische für ihren Spaß leiden. Was PETA daran besonders ärgert: Trotz laufendem Strafverfahren bei der Staatsanwaltschaft Potsdam wegen dem letzten Angelcamp.

Per Livestream soll gezeigt werden, wie auch dieses Jahr wieder Fische aus Spaß gefangen werden. Für PETA ein Unding:

Selbst wenn die sensiblen Wirbeltiere anschließend wieder ins Wasser zurückgesetzt werden, sind sie über Minuten oder gar Stunden Angst, Stress und körperlichen Verletzungen sowie Atemnot ausgesetzt.

PETA Deutschland
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Foto: PETA Deutschland

Strafanzeige gegen Knossi und Sido

Deshalb fordert PETA, dass die Veranstaltung abgesagt wird. Außerdem kündigt PETA eine zweite Strafanzeige an.

Im letzten Jahr hatte PETA Strafanzeige gegen alle Beteiligten des letztjährigen Angelcamps erstattet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdachts auf Verstoß des Tierschutzgesetzes unter dem Aktenzeichen: 4123 Js 49438/20.

An den Plattform-Betreiber Twitch appellierte PETA, das Angelcamp nicht zu übertragen. Dazu sagt PETA:

Schließlich heißt es in den Community-Richtlinien des Unternehmens: „Alle Aktivitäten, die […] körperliche Verletzungen verursachen können, sind untersagt.“

PETA Deutschland

Auch die PETA Fachreferentin für Fische und Meerestiere, Dr. Tanja Breining, ist empört:

Tierquälerei für die Eigeninszenierung ist alles andere als glamourös.

Für uns ist das geplante Angelcamp per se ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, denn es ist verboten, Wirbeltiere länger anhaltenden Leiden und Schmerzen auszusetzen.

Auch Plattform-Betreiber Twitch sollte sich sowohl seiner Verantwortung als auch den eigenen Community-Richtlinien bewusst sein und die Übertragung für die zweifelhafte Veranstaltung untersagen.

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Foto: PETA Deutschland

Knossi und Sido: Mal gut aufpassen!

Es gibt mittlerweile keinen Zweifel mehr, dass Fische selbstverständlich auch Schmerzen empfinden. Zum Beispiel wies die britische Biologin Lynne Sneddon nach, dass Fische im Kopf- und Mundbereich zahlreiche Schmerzrezeptoren haben

Auch zeigen Fische ganz klar Schmerzverhalten: Von ruckartigen Bewegungen, Mundreiben am Beckenrand, Nahrungsverweigerung und erhöhter Atemfrequenz. Dieses Verhalten legen sie ab, wenn die Fische Schmerzmittel erhalten.

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