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Michael Wendlers Schwester packt aus: So wurde ich benutzt

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Foto: Instagram / Tina Skowronek, Screenshot: Telegram / Wendler Media USA

Michael Wendler hat gerade wieder beim Thema Grabstein gezeigt, wie eiskalt er handelt. Bei „Promis und mehr“ erzählt jetzt seine Schwester Bettina (Tina) Skowronek, wie ihr Leben rücksichtslos ruiniert wurde. Und ganz nebenbei liefert Tina bei dieser Gelegenheit auch eine Erklärung dafür, warum Michael so einen Lebensweg ergriffen hat.

Tina Skowronek hat genug. Als sich ihr Bruder nicht an den rund 1 000 Euro für den Grabstein der verstorbenen Mutter beteiligen wollte, bezichtigte er seine Schwester im Dezember in der BILD, dass sie öffentlich um Geld betteln würde. Und das obwohl Michael genau zu dieser Zeit täglich mit dem Adventskalender protzte und unter anderem seiner Laura bei dieser Gelegenheit angeblich ein Auto für rund 100 000 Euro schenkte.

Jetzt ist der Grabstein da, auch ohne das Zutun von Michael. Und Tina will nichts mehr mit ihrem Bruder zu tun haben, obwohl sie sich beide nach dem Tod der Mutter kurzzeitig versöhnt hatten. Eine schwere Bürde im Zusammenhang mit Michael steht Tina aber noch bevor, erzählt sie uns. Sie muss Insolvenz anmelden. Weil sie damals das verschuldete Pleite-Geschäft „Gummi Dummi“ von Michael übernommen hatte. Denn, wen wundert es, auch für „Gummi Dummi“ seien die Steuern nicht bezahlt worden.

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An Timo Berger wird Wendler wohl demnächst zahlen müssen. Timo gab am Samstag bekannt, dass er jetzt einen Titel gegen Wendler besitze, den er auch in Amerika vollstrecken könne.
Zeichnung: Promis und mehr, Fotos: Instagram / Timo Berger, Pixabay / PublicDomainPictures

Tina Skowronek packt aus: So war das mit Michael Wendlers Geschäft wirklich

Was Tina da zu erzählen hat, ist wirklich erschütternd. Denn mit einer Unterschrift habe sie sich als junge Frau ihre ganze Zukunft verbaut. Sie sei damals von der gesamten Familie überredet worden, die Firma von Michael zu übernehmen, sagt Tina.

So, wie es damals in den Zeitungen gestanden habe, sei es nicht gewesen, so Tina:

Das war zwar der Laden von meinem Bruder, der offiziell auf meinen Namen umgeschrieben wurde, deswegen lasten ja die Steuerschulden auf meinem Namen, aber Mittäter waren genauso mein Vater und meine Mutter. Und nicht nur Michael. Der war ja noch selber jung gewesen.

Weil wir ja mehrere Firmen damals hatten und es immer nur darum ging, das Geld beisammen zu halten. (…) Also musste ein schwarzes Schaf her und das war natürlich ich.

Tina Skowronek

Sie habe zunächst überhaupt nichts von den Steuerschulden gewusst. Die entsprechenden Anschreiben seien hinter ihrem Rücken im Reißwolf gelandet, so Tina.

Die haben zu mir gesagt: Tina, pass mal auf, wenn du den Laden pro Forma übernimmst, dann bekommst du von uns jeden Monat 1000 Mark. (…)

Einmalig habe ich die 1000 Mark bekommen und darauf den Monat habe ich auf mein Geld gewartet, da sagte mir meine gesamte Familie, Mutter, Vater und Bruder, es ist jetzt kein Geld mehr da, wir können dir kein Geld mehr geben.

Tina Skowronek

Damals habe sie ihrer Familie vertraut:

Im Endeffekt hieß es immer, alle für einen, einer für alle, entweder gehen wir zusammen unter oder gar keiner. Am Ende bin ich alleine finanziell untergegangen, weil damals gesagt wurde: Dir kann nichts passieren, du bist eh‘ Hartz-4-Empfänger, dir kann man nichts wegnehmen.

Aber mir sind die Steine in den Weg gelegt worden, dass ich mir so, in den letzten 20 Jahren, nichts hätte aufbauen können.

Tina Skowronek

Kein Wunder, dass Tina im Dezember 2020 ihre Nichte Adeline Norberg eindringlich vor so einem Deal gewarnt hatte.

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Fotos: Instagram / Tina Skowronek, Screenshot: Telegram / Wendler Media USA

Wurde Michael Wendler tatsächlich sein aktuelles „Geschäftsmodell“ in die Wiege gelegt?

Trotz aller aktuellen Wut auf ihren Bruder, sieht Tina doch eher das Problem beim Vater. Ihr Bruder habe damals als Zivildienstleistender Essen ausgefahren, das Geschäft nur nebenbei gemacht:

Wir sind als junge Erwachsene manipuliert worden. (…) Uns wurde suggeriert, wenn du nicht so funktionierst, dann sind wir pleite und dann haben wir nichts mehr.

Tina Skowronek

Sie selbst sei irgendwann aus dem „goldenen Käfig“ ihrer Eltern geflohen und heftig abgestürzt. Seit 15 Jahren sei sie aber „resozialisiert“, so Tina. Aus Tinas Sicht ist vor allem der Vater für ihre Probleme und Michaels Werdegang verantwortlich.

Kommentar der Autorin Sigrid Schulz

Diese Erklärung von Tina hört sich für mich logisch und schlüssig an. Und vielleicht hat auch der Vater diese Art zu handeln wiederum von seinen Vorfahren erlernt. Aber ist das eine Entschuldigung für immer und alle Zeiten?

Michael ist fast ein halbes Jahrhundert alt, selbst Vater und hat vermutlich sogar seine damals minderjährige Tochter für so ein Geschäftsmodell benutzt. Was wird Adeline später mit ihren Kindern machen?

Irgendwann müssen Menschen auch selbst Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Von daher sind diese Hintergrundinformationen für mich eine Erklärung, aber keine Entschuldigung.

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Kommentare

Antworten
  1. Mir schwirrt der Kopf – mittlerweile weiß ich kaum mehr, wem ich bei der ganzen Wendlerei Glauben schenken soll.

    Bisher war es der Wendler–Vater Manfred Weßels, dessen Enthüllungsbuch „Die Wahrheit über meinen Sohn Michael Wendler“ ich tatsächlich von der ersten bis zur letzten Seite durchgelesen habe. Es ließ mich betroffen zurück, da das, was der Vater von Werdegang und Charakter des Wendler zu erzählen hat, NOCH abstoßender ist, als man eh schon wusste über den selbsternannten „German King of Pop“ (so kündigte sich der Schlagerschwurbler vor einigen Jahren auf Konzertplakaten in den USA tatsächlich an). Abgründe tun sich da auf.

    Nun kommt aber das lange Gespräch der geschätzten Frau Sigrid mit der Wendler–Schwester Tina Skowronek hinzu, das mich keineswegs unberührt lässt. Dass ihr Bruder sie in finanzielle Kalamitäten brachte (wie offenbar alle und jeden, mit denen er verbunden war und ist), schrieb ja bereits Weßels in seinem Buch. Seine eigene Rolle in diesem Trauerspiel schildert der Vater jedoch anders und beschreibt sich selbst als Opfer seines Sohnes.

    Ich bin geneigt, der Schilderung der Schwester zu glauben. Was hätte sie davon, die unrühmliche Rolle, die ihre Eltern spielten, falsch darzustellen und zu verzerren? Und dass sich bisher absolut NIEMAND findet, der den Wendler kennt und etwas Gutes oder auch nur Entlastendes über ihn zu berichten hätte, ist eine Erkenntnis, die sich ein ums andere Mal bewahrheitet hat und schon fast zu einer Art Naturgesetz geworden zu sein scheint. Über Wendlers Haustür in Sauss Wesst Florridda sollte zur Warnung potentieller Besucher ein Schild hängen mit einem Zitat aus der „Göttlichen Komödie“ von Dante Alighieri:

    „Lasciate ogni speranza, voi ch’entrate!‟
    „Ihr, die ihr hier eintretet, lasst alle Hoffnung fahren!‟

    Dieses vor ziemlich genau 700 Jahren verfasste Zitat ist, wie man sieht, immer noch aktuell und sollte alle warnen, die planen, bei der Wendlerei mitzumischen, sei es künstlerisch, wirtschaftlich, politisch oder menschlich. „Rette sich wer kann“, ist die Devise, sonst droht der eigene Ruin. Aber zum Glück verscheucht ja bekanntlich eine ältere Dame aus der Nachbarschaft all diejenigen, die vorhaben, beim Wendler–Duo Infernale anzuschellen – nun, da die mittlerweile in Kalifornien lebende Tochter Aline Norberg nicht mehr vors Haus geschickt werden kann, während weiter hinten Vater Michael heimlich durch den Türspalt lugt – sich unentdeckt wähnend und doch für alle sichtbar, wie auf einem mittlerweile prominenten Foto für die Ewigkeit festgehalten.

    Man könnte Tränen lachen, wäre das alles nicht derart abstoßend.

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