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Fotos: TVNOW
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Sommerhaus der Stars – Die Pharos: „So macht TV keinen Spaß“

Das „Sommerhaus der Stars 2020“ hatte so furios mit Georgina Fleur und ihrem (Ex?)-Verlobten Kubilay Özdemir begonnen, dass die Zuschauer eigentlich erwarteten, dass sie den Höhepunkt schon in den ersten zwei Folgen gesehen hätten. Völlig falsch, das steht mittlerweile fest, auch wenn jetzt nicht mehr Gewalt und Alkoholismus, sondern Mobbing im Mittelpunkt steht. Doch wie ist das nun mit dem Mobbing im „Sommerhaus der Stars“ wirklich? Wer mobbt wen und warum?

Sehr viele Zuschauer sehen, dass Evanthia Benetatou mit ihrem Verlobten Chris Broy gemobbt wird. Sie fühlen mit Eva, wenn sie weint, weil alle über sie tuscheln und ihr bei jeder Gelegenheit ein Bein stellen. Das ist auch völlig in Ordnung und ein schöner Zug. Aber in der aktuellen Social-Media-Welt muss diese Meinung natürlich auch kundgetan werden. Auch das ist in Ordnung. Es ist ein großes Geschenk in einer freien Welt zu leben und die eigene Meinung frei äußern zu können.

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Foto: TVNOW

Sommerhaus der Stars – Mobben auch die Zuschauer?

Doch jetzt wird es ein bisschen absurd: Weil manche Zuschauer mit Mobbingopfer Eva fühlen, mobben sie jetzt selbst Sommerhaus-Kandidaten. Und dazu fühlen sie sich völlig im Recht. Denn schließlich haben Bachelor Andrej Mangold mit seiner Jennifer Lange, Annemarie Eilfeld mit ihrem Tim Sandt, Lisha und Lou, die Robens und die Pharos Fehler begangen. In der Öffentlichkeit. Und dafür müssen sie bezahlen! Wo kommen wir sonst hin?

Und an dieser Stelle beißt sich die Katze in den Schwanz. Denn es ist ein eklatanter Widerspruch zu sagen: Mobbing geht gar nicht, es sei denn ich mobbe selbst, weil ich habe ja einen guten Grund dafür.

Auf Instagram setzen sich die Pharos mit dem Phänomen so auseinander, dazu nehmen sie einen Facebook-Beitrag einer jungen Frau, die einen Beitrag unter der Überschrift „Der Pharao ist eine Lügensau“ veröffentlicht hat:

Was so ein Format bei den Menschen, die es es sich ansehen und genauso sehen, für unterschiedliche Eindrücke erzeugen kann, woraus sich Meinungen bilden und mit welchem Niveau sich die zuschauenden Menschen dann uns und anderen gegenüber äußern…

Wie sehr alle Teilnehmer, ohne dass es die Verantwortlichen der Präsentation interessiert, unter dem Hass der Hater und Mobber leiden, zu Unrecht berufliche, wie auch private Konsequenzen ertragen müssen… Wer trägt da eigentlich die Verantwortung?

Die Pharos

Natürlich muss RTL, beziehungsweise die Produktion, eine Storyline erstellen. Sie müssen aus den einzelnen Szenen, die aufgezeichnet wurden, eine nachvollziehbare Geschichte basteln. Und in jeder guten Geschichte gibt es auch mindestens einen richtig überzeugenden „Bösewicht“. Um das darzustellen, müssen Szenen gewählt werden, die die „Guten“ glänzen lassen und in denen die „Bösen“ für Empörung sorgen.

https://www.instagram.com/p/CGZtj0VHicE/?utm_source=ig_web_copy_link

„Sommerhaus der Stars“

Für die Dramaturgie ist ein guter Bösewicht sicher wertvoller als ein bedauernswertes Opfer. Kein Wunder, dass Andrej Mangold angeblich mehrere Angebote für TV-Formate auf dem Tisch liegen hat. So soll er angeblich ins Dschungelcamp ziehen. Und auch die verlorenen Werbedeals sollen bei ihm durchaus im Rahmen geblieben sein. Und egal wie sehr sich jetzt Zuschauer empören, die meisten von ihnen werden wieder einschalten und zwar genau wegen Andrej Mangold.

Für die Pharos ist trotzdem der Shitstorm und das damit verbundene Mobbing schwer zu ertragen:

Da gab’s jemanden der Folgendes erklärte: Wer sich zur Teilnahme entscheide, „muss sich auch selbst der Verantwortung bewusst sein“.


Auch sich bewusst darüber sein, dass viele erklärende Momente nicht gezeigt werden, weil man auf seine Protagonisten keinen gesteigerten Wert legt, sondern nur auf die Quote?


So macht TV keinen Spaß…. schade eigentlich…

Die Pharos

So hart es für die Beteiligten ist, für die Zuschauer ist das „Sommerhaus der Stars“ sicher überwiegend trotzdem Spaß, Spannung und Unterhaltung. Aber die erklärenden Momente würden die meisten Zuschauer trotzdem nur zu gerne sehen. Zum Beispiel in einem „Making of“. Doch auch dieser Wunsch muss hinter der Quote zurückstehen, denn die Quote könnte ja beim nächsten Mal schwächer sein, wenn sich RTL in die Karten schauen lassen würde.

Kommentare

Antworten
  1. Dieser alte Mann – dieser Pharao -dieser „Psychologe“ – als Psychologe muss man studiert haben – ich werde s nie vergessen:

    Er weidet sich an den Tränen einer jungen Frau, die seine Tochter sein könnte und von ALLEN Seiten gemobbt wird!!!

    Das ist nicht nur ein „seltsamer“ Psychologe, sondern, der Begriff Psychologe ist ja gar nicht geschützt:

    Martin Bolze: Psychologe ist die nicht geschützte Berufsbezeichnung von Personen, die in der Regel das Studium der Psychologie an einer Hochschule (Universität oder Fachhochschule) erfolgreich absolviert haben.
    In seiner Biografie findet man keinen Hinweis, dass dieser Mann ein Hochschulstudium absolviert hat.

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