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Tödliche Dschungelshow: Echse stirbt – PETA erstattet Anzeige

DS PruefungEchse
Für eine der Echsen endete die Prüfung, laut PETA, tödlich - Foto: TVNOW

Bei der Dschungelshow, dem Ersatz für das Dschungelcamp, hat am Freitag eine Echse ihr Leben lassen müssen. Die Tierrechtsorganisation PETA hatte in den letzten Jahren immer wieder an die Produktionsfirma „ITV Studios Germany“ und an RTL appelliert, bei den Dschungelprüfungen keine Tiere zu ge- und missbrauchen. Diese Appelle waren vergebens. Bei der ersten Prüfung am Freitag waren mehrere Reptilien in die Wassertanks zu den Teilnehmern geschmissen worden. PETA beschreibt das Geschehen so:

Die Tiere standen sichtlich unter Stress und versuchten verzweifelt, aus dem Wasser zu kommen. Am Ende der Prüfung war eine Echse – vermutlich eine Grüne Wasseragame – tot. Im Tank von Zoe Saip, die selbst in Panik war, war das regungslose Tier mit dem Bauch nach oben zu sehen.

PETA

In diesem Video ist die Echse bei Minute 3:14 zu sehen:

Dschungelshow: Laut PETA sollten sich die Verantwortlichen schämen

Im Unterschied zu sonst, konnte aber PETA diesmal Anzeige erstatten, weil in Deutschland produziert wird. PETA gibt am Montag bekannt, dass sie ITV gerade beim zuständigen Veterinäramt vom Rhein-Erft-Kreis angezeigt hat. Außerdem will PETA erreichen, dass die Behörde der Produktion weitere Tiernutzungen untersagt.

Peter Höffgen ist der zuständige Fachreferent bei PETA. Höffgen sagt:

„Reptilien, insbesondere Grüne Wasseragamen, sind äußerst stressanfällig und brauchen absolute Ruhe. Den Transport, die ungewohnte Studio-Atmosphäre und vor allem die Situation im engen Wassertank mit der panisch zappelnden Zoe Saip hat das Tier nicht überlebt.

ITV und RTL sollten sich schämen, Tiere für die TV-Show sterben zu lassen. Wir fordern die Verantwortlichen auf, ab sofort keine lebenden Tiere mehr für das Format zu missbrauchen.“

Peter Höffgen
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Tag 1: Dschungelprüfung _ Tierischer Anlauf – Foto: TVNOW

Für exotische Tiere bedeutet die Dschungelshow Todesangst

PETA weist darauf hin, dass exotische Wildtiere durch den Stress am TV-Set Todesängste ausstehen und dadurch dauerhaft geschädigt werden. Auch kritisiert PETA, dass die Nutzung von Kakerlaken und Maden bei den „Mutproben“ als Ekelfaktor Folgen bei den Zuschauer nach sich ziehen. Diese würden im Umgang mit diesen Tieren desensibilisiert und abgestumpft. Dadurch verlieren die Menschen, laut PETA, Mitgefühl für das Leiden von Tieren.

Auch an die Kandidaten selbst appelliert PETA: Die zukünftigen Dschungelcamper sollten an diesen Prüfungen nicht teilnehmen und sich gegen tierquälerische Handlungen aussprechen.

Die Dschungelshow läuft am Montag 15 Minuten später, also um 22.30 Uhr auf RTL.

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