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Das ist Tierwohl? So perfide wird Tierquälerei durch den Staat gefördert & verschleiert

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Schwein in der Bio-Haltung mit offenem, extrem schmerzhaftem Nabelabszess. / © PETA Deutschland e.V.

Entscheidung über die Tierhaltungskennzeichnungspflicht im Bundestagsausschuss – PETA: „Tierqualprodukte dürfen keine beschönigende Kennzeichnung erhalten“ – Das Statement der Tierschützer:

Lüge: Tierwohl! Am Mittwoch stimmt der Bundestagsausschuss für Ernährung und Landwirtschaft über das Tierhaltungskennzeichnungsgesetz ab. Zuletzt wurde der Entwurf innerhalb der Ampel-Koalition aus Sicht des Tierschutzes noch verschlechtert. Agrarwissenschaftlerin Lisa Kainz, PETA-Fachreferentin für Tiere in der Agrarindustrie, wendet sich an die Ausschussmitglieder und alle Konsumentinnen und Konsumenten:

Es ist blanker Hohn, von Fortschritt in Sachen ‚Tierwohl’ zu sprechen und gleichzeitig eine Kennzeichnung zu konzipieren, die die Haltung von Schweinen auf tierquälerischen Spaltenböden und in engen Kastenständen immer noch erlaubt. Das geplante Gesetz ist ein trauriger Rückschritt oder bestenfalls ein ‚Weiter so’ in Sachen Tierhaltung, das schon jetzt Unsummen an Steuergeldern und wertvolle Zeit verbraucht hat.

Lisa Kainz, PETA-Fachreferentin für Tiere in der Agrarindustrie
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Schwein in der Bio-Haltung mit offenem, extrem schmerzhaftem Nabelabszess. / © PETA Deutschland e.V.

Absurd: Schlimmste Quälerei als Tierwohl zu betiteln

Das Grauen mit dem Wort „Tierwohl“ zu verdecken, ist laut Kainz absurd:

Die Haltungsstufen repräsentieren nichts anderes als den Status quo: ein kurzes, leidvolles Leben in der Mast, teils routinemäßige Verstümmelungen, schlechte Luft, verdreckte Böden, Stress und Krankheiten. Kurzum: enormes Tierleid.

Lisa Kainz, PETA-Fachreferentin für Tiere in der Agrarindustrie

Und wer glaubt, sich mit dem Kauf von Bio-Fleisch aus der Verantwortung zu schleichen, liegt laut Kainz völlig falsch:

Auch die oberste ‚Bio’-Stufe steht für Qualen in der Schweinehaltung. Denn auch hier haben die bewegungsfreudigen Tiere zu wenig Platz und leiden teils an den gleichen Krankheiten wie in der konventionellen Haltung – ihr Leben endet außerdem in denselben Schlachthöfen.

Lisa Kainz, PETA-Fachreferentin für Tiere in der Agrarindustrie
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Bio-Haltung © PETA Deutschland e.V.

Die Forderungen von PETA für echtes Tierwohl

Kainz formuliert klare Forderungen:

Wir fordern die Mitglieder des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft auf, das Trauerspiel um die Tierhaltungskennzeichnung sofort zu beenden. Tierqualprodukte dürfen keine Kennzeichnung erhalten. Stattdessen muss sich die Koalition mit echten Maßnahmen für den Tier- und Klimaschutz beschäftigen.

Die Tierindustrie muss ab- und nicht umgebaut werden und der vegane Ökolandbau sollte massiv gefördert werden.

Lisa Kainz, PETA-Fachreferentin für Tiere in der Agrarindustrie

Wir richten uns aber auch an Verbraucherinnen und Verbraucher, auf die die Verantwortung nun erneut abgewälzt wird: Wenn wir unsere Ernährungsgewohnheiten jetzt ändern, verhindern wir millionenfaches Tierleid und wirken gleichzeitig der Klimakrise schnell und effizient entgegen.“

Lisa Kainz, PETA-Fachreferentin für Tiere in der Agrarindustrie

Weitere Informationen:
PETA.de/Themen/Schweinezucht
PETA.de/Themen/C02-Betäubung-Schweine
PETA.de/Themen/Öko-Test-Fleisch-Metzger
PETA.de/Themen/Schweinekrankheiten
PETA.de/Themen/bio-vegane-Landwirtschaft

PETA Deutschland e.V. ist mit über 1,5 Millionen Unterstützenden die größte Tierrechtsorganisation des Landes und setzt sich durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise dafür ein, jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.

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