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Menowin Fröhlichs Doku Folge 12: Extrem verstörend und mutig

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Foto: TVNOW

Menowin Fröhlich, der Zweitplatzierte bei DSDS, der ewige Junkie, der niemals von den Drogen loskommen wird. Das ist das Bild, welches viele von Menowin Fröhlich haben und natürlich auch nicht ganz zu Unrecht, denn er hat genau das immer und immer wieder bewiesen. In der zwölften Folge seiner Doku wird aber ganz deutlich, woher dieses Verhalten kommt. Und wer das gesehen hat und Menowin Fröhlich, und Menschen, die ähnliches erlebt haben, verurteilt, der sollte sich diese Folge besser noch ein zweites Mal anschauen.


Es ist durchaus möglich, dass RTL, beziehungsweise TVNOW, es mit dieser Doku sogar schaffen wird, Wissenschaftler und Forscher mit wichtigen Informationen zu versorgen. Auch die unentschlossenen Familienrichter, die immer wieder Kinder in solchen katastrophalen Verhältnissen und vor allem in solchen Gewaltbeziehungen belassen, sollten hier einmal ganz genau hinschauen und vor allem hinhören.

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Foto: TVNOW

Menowin Fröhlich: Unfassbar, was er als Kind mitansehen musste

Für viele Familienrichter scheint es immer noch ein Tabu zu sein, Kinder aus wirklich katastrophalen Verhältnissen zu befreien. Genau diese Juristen sollten wirklich unbedingt die Folge 12 der Doku „Menowin – Mein Dämon und ich“ ansehen. Denn dort sagt ein Opfer, welches als Kind unvorstellbar grauenhafte Gewaltexzesse miterleben musste:


Meine Mutter hat früher richtig viel Schläge von meinem Vater bekommen.

Ich lag auf der Matratze am Boden, es lief ein Zeichentrickfilm. Ich weiß das bis heute und dann hielt der Bruder von meinem Vater meiner Mutter fest so die Arme nach hinten, damit mein Vater so richtig reinhauen konnte.

Menowin Fröhlich

 
Wie bitteschön soll ein Kind damit klarkommen? Und wann soll dieses „Nicht damit klarkommen“ enden? Gibt es da etwa ein Alter, ab wann es nicht mehr weh tut? Das ist ein ewiger Schmerz, der geht nie mehr weg! 

Wann raffen das auch endlich einmal die deutschen Familienrichter? Sie sollten Menowin Fröhlich ganz genau zuhören, wenn er sagt, dass alle anderen fünf Geschwister in Pflegefamilien gekommen wären. Und er sich heute manchmal fragt, ob er nicht auch ein ganz anderes Leben führen könnte, wenn das auch mit ihm geschehen wäre.

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Tochter Jiepèn und Vater Menowin – Foto: TVNOW

Menowin Fröhlichs Dämon: Vom Opfer zum Täter


Das Allerschlimmste daran ist, dass diese Kindheitserlebnisse Menowin Fröhlich heute vom Opfer zum Täter machen. In einer früheren Doku auf RTL II, „Echt Familie – Das sind wir„, hat Menowin selbst zugegeben, dass es wirklich passiert ist. Dass auch er seine Ehefrau Senay Fröhlich misshandelt hat. Und Menowin hat zwei kleine Kinder mit Senay. Der Wahnsinn wird also immer und immer weitergehen und weitergegeben.


Was besonders bedauerlich wäre, falls es denn stimmt, ist Folgendes: Vor zwei Jahren war Menowin eigentlich an dem gleichen Punkt wie jetzt. Er hatte als Auflage vom Gericht einen Entzug zu machen und hat diesen abgebrochen. Angeblich weil die Krankenkasse die Kostenübernahme verweigert habe.

Auch aktuell soll Menowin Fröhlich Probleme haben, die nächste Entzugstherapie zu finanzieren. Falls das wirklich so sein sollte, dann wäre das wirklich eine Schande für diese Gesellschaft, ein riesiger Fehler und eine völlige Fehlkalkulation. Weil drogenabhängige Gewalttäter wieder kranke Menschen produzieren. Weil Menowins Kinder später wahrscheinlich ebenfalls problematische Mitglieder dieser Gesellschaft werden, die Straftaten begehen und Drogen konsumieren. Und deshalb muss dieser Kreislauf unterbrochen werden! Jetzt!

Die Doku „Menowin – Mein Dämon und ich“ läuft kostenlos auf TVNOW.

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