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Tierschutz: Der beste Kurzfilm zu einem brutalen Thema

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Fotos: Instagram / Jakob Schäuffelen, PETA Deutschland

Tierschutz liegt immer mehr Menschen am Herzen. Und immer mehr Menschen wird klar, dass es völlig absurd ist, bestimmte Tiere zu lieben und zu schützen und andere wiederum zu essen. Vor allem weil inzwischen jeder weiß, in welchen entsetzlichen, grausamen und unwürdigen Umständen die Tiere von ihrer Geburt bis zu ihrem brutalen Tod leben müssen.

Diese Absurdität hat der Filmregisseur Jakob Schäuffelen (Ein Fall für zwei, Edel & Starck, In aller Freundschaft, Die Bergretter uvm) in einem Kurzfilm unfassbar klar und berührend dargestellt. Der Film heißt „Wenn ich ein Alien wäre, hätte ich so viele Fragen“ und bringt in nur 47 Sekunden das ganze Dilemma auf den Punkt. Wir möchten unsere Leser bitten, sich diese wenigen Sekunden Zeit zu nehmen und sich den Film anzuschauen:

Diese Frage, die der kleine dreiäugige Alien dem Jungen stellt, sollte jeder für sich selbst noch einmal beantworten: Warum behandeln Menschen andere Wesen so?

Der Tierschutz-Film entstand aus Trauer und Wut

Promis und mehr hat den Regisseur Jakob Schäuffelen in einem Interview zu seinem Film befragt.

Jakob, wie entstand diese Idee?

Die Idee entstand nach einem Gespräch mit einem Nachbarn, dessen Sohn mit meinem Sohn in eine Klasse geht, über den Konsum von Tierprodukten.

Er kauft sein Rindfleisch im türkischen Supermarkt, weil „dit schmeckt mir halt“. Und das mit der Tierquälerei in der Fleischproduktion „muss halt geregelt werden“.

Ich bin Tierschutzaktivist und meine Familie lebt vegan. Ich kenne alle Ausreden und Rechtfertigungen aus vielen Gesprächen. Es gibt keine Rechtfertigung („der Mensch hat schon immer…“, „wir brauchen die Nährstoffe aus dem Fleisch…“), die ich nicht entkräften könnte.

Aber ob das beim Omnivoren (Anm.d.Red.: Allesfresser) ankommt, steht auf einem anderen Blatt. Und das beschäftigt mich. Wie kann man von etwas Schrecklichem wissen, aber sein Verhalten nicht ändern wollen? Obwohl es Opfer gibt!

Jakob Schäuffelen
JakobSchaeuffelen
Jakob Schäuffelen – Foto: Instagram / Jakobsfilm

Ist das eine ehrenamtliche Eigenproduktion?

Das Video ist also Ausdruck meiner Trauer und Wut und es ist eine private, ehrenamtliche Produktion.

In meinem Instagram-Feed gibts noch andere Inhalte von mir zu diesem Thema (zum Beispiel: „I am not lactose intolerant“).

Jakob Schäuffelen

Wieviel Arbeit steckt da drin?

An dem Video habe ich einige Abende lang gearbeitet, vielleicht insgesamt eine Woche lang, und ich habe es gerne gemacht. Weil ich gerne mit meinem Medium Film aktivistisch arbeite.

Jakob Schäuffelen

Tierschutz leben – Hilfe beim Einstieg in die vegane Lebensweise

Die Tierrechtsorganisation PETA bietet mit VEGANSTART eine praktische Hilfe für den Einstieg in die vegane Ernährung. Wer sich dort mit seiner E-Mail-Adresse anmeldet bekommt in den ersten 30 Tagen täglich eine E-Mail mit Tipps und Infos. VEGANSTART gibt es auch als App.

Beim Einkaufen hilft die App „Der vegane Einkaufsguide“ von PETAZWEI.

Wem das zuviel auf einmal ist, der kann auch einfach anfangen, zunächst sein Fleisch grundsätzlich durch die vielen Ersatzprodukte auszutauschen. Diese gibt es mittlerweile schon in jedem Discounter. ALDI ist da im Moment absoluter Vorreiter. Vor allem die Chunks von ALDI-SÜD, die jetzt fest ins Sortiment aufgenommen wurden, sind echte Alleskönner und definitiv besser als jedes echte Fleisch.

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