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Fotos: Instagram / Aurelio Savina
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Aurelio Savina rechnet mit Kinderschändern unter Politikern

Aurelio Savina kämpft gegen Kinderschänder: Das Urteil des Landgericht Berlin macht viele Menschen wütend und fassungslos: Ein 38-jähriger Mann, der sich von einer Leihmutter ein Kind extra für den sexuellen Missbrauch austragen ließ, kommt mit einer Strafe von fünf Jahren davon. Und diese fünf Jahre braucht das Monster nicht einmal absitzen, denn bei guter Führung kann er nach gut drei Jahren wieder genau da weiter machen, wo er aufgehört hat. Dass das Kind durch seine Tat lebenslang bekommen hat, war dem Gericht offensichtlich völlig egal. Das ist die deutsche Justiz, gerne Kuscheljustiz genannt, Täterjustiz wäre vielleicht passender.

Aurelio Savina kritisiert dieses Vorgehen seit vielen Jahren und erhebt jetzt schwere Vorwürfe gegen die Politiker, die mit dieser Rechtsprechung trotz aller Kritik wunderbar leben können. Auf Instagram veröffentlicht er ein Bild von einer Tageszeitung, bei der dieser Fall auf dem Titel steht und schreibt dazu die drastischen Worte:

Deutschland, deine Regierung ist ein mieser Bastard.

Aurelio Savina
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Aurelio Savina: Verhindern Täter in der Politik gerechte Strafen?

Auf Nachfrage von „Promis und mehr“ wird Aurelio sogar noch deutlicher:

Eigentlich fehlen mir die Worte, aber es ist ein allgegenwärtiges Problem vor das wir die Augen nicht einfach so verschlossen halten sollten. Petitionen werden da nicht helfen! Wir müssen auf die Straßen zu Hunderttausenden, wenn etwas geändert werden soll, denn hier geht es um unsere Kinder! 


Die Regierung und ihre armselige Kuscheljustiz muss daran erinnert werden, dass wir als Volk, als Eltern, das so nicht mehr hinnehmen werden!


Wir müssen diesen Wahnsinn stoppen und unsere Kinder schützen! Wenn es die sogenannten „Politiker“ nicht allein auf die Reihe bekommen, weil einige von ihnen wahrscheinlich selbst auf Kinderpornos stehen, dann werden wir es wohl tun! Tun müssen!!!

Aurelio Savina
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Foto: Instagram / Aurelio Savina

So laufen Kinderschänderprozesse wirklich:

Fest steht, dass Gerichte ihr Mitgefühl den Tätern, statt den Opfern, schenken, sonst wären solche Urteile, die in Deutschland an der Tagesordnung sind, überhaupt nicht möglich. Das liegt auch an der Art, wie unsere Gerichtsverhandlungen ablaufen.

Grob geschätzt dürften bei so einem Fall circa zehn Verhandlungstage angesetzt werden. Das Gericht sieht das Opfer in der Regel aber, wenn überhaupt, nur an einem Tag, die restlichen neun Tage haben der Verbrecher und seine Verteidiger Zeit das Gericht in ihrem Sinne zu bearbeiten. Ein paar Tränen zum richtigen Zeitpunkt können auch hilfreich sein. Das Opfer, das in der Regel am ersten oder zweiten Tag gehört wurde, gerät langsam aber sicher in Vergessenheit und das Monster auf der Anklagebank wird immer vertrauter.

Ein weiterer Grund: Die Höchststrafe verhängen die Richter nur, wenn sich niemand auch nur irgendetwas ausmalen kann, was der Täter noch Schlimmeres hätte tun können. Und das ist bei sexuellem Missbrauch von Kindern oder Vergewaltigung von Frauen grundsätzlich gar nicht möglich, denn es gibt bei allem perversen Schrecken immer noch eine denkbare Steigerung.

Dazu kommt die chronische und dramatische Überlastung der deutschen Gerichte. Ein hartes Urteil wird auf jeden Fall von der Verteidigung angefochten werden und muss dann, falls der Bundesgerichtshof zustimmt, von demselben Gericht, nur von einer anderen Strafkammer, neu verhandelt werden. Bekommt der Kinderschänder aber ein nettes Geschenk vom Gericht, in Form von einem extrem milden Urteil, dann könnte dieser Fall für das Gericht endgültig erledigt sein.

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Hat Aurelio Savina recht? Kuscheljustiz? Das sagt ein Opfer:

Ich bin 62 Jahre alt und wurde im Alter von vier Jahren von einem Verwandten sexuell missbraucht. Mein Leben in den letzten 58 Jahren war eine einzige Qual. Es gibt keinen Tag, an dem ich für diese Taten keinen Preis bezahlt habe. Ich bin bis heute in psychologischer Behandlung, muss täglich starke Medikamente nehmen. Eine normale Beziehung zu führen, war mir nicht möglich. Erfüllte Sexualität? Was ist das? Unvorstellbar etwas zu tun, das mich an diese Taten erinnert. Da sind alle Versuche gescheitert, das Thema ist seit Jahrzehnten abgehakt.

Aber die Tat beeinflusst mein Leben auch auf allen anderen Ebenen. Zum Beispiel als es 2019 immer wieder um die 40 Grad im Sommer war. Ich kann trotz aller Hitze nicht unbekleidet schlafen gehen. Auch wenn die Haustür verschlossen ist, die Angst im Schlaf von einem Täter überrascht zu werden, ist zu groß.

Vertrauen zu anderen Menschen aufbauen? Das ist nicht wirklich möglich. Ich hatte dem Täter vertraut, ich hatte ihn geliebt, ich hatte ihn bewundert, woher sollte ich wissen, dass er mich zerstören wird? Diese Erfahrung bleibt für immer.

Jetzt habe ich noch circa 20 Jahre vor mir, die werden auch nicht besser als die letzten 58 Jahre, dann hätte ich es immerhin geschafft dieses Leben hinter mich zu bringen, ohne Hand an mich zu legen.

Zu Richtern und Politikern, die diese Täter immer wieder auf Kinder loslassen, kann ich nichts sagen. Ich kann denen nur meinen Mittelfinger zeigen. Bei der Masse an Taten, die jetzt bekannt geworden sind, ist es ausgeschlossen, dass nicht auch Politiker und Richter zu den Tätern gehören und diese Täter werden natürlich dafür sorgen, dass sie und ihresgleichen ganz billig davonkommen, falls ihr widerliches Treiben jemals auffliegen sollte.

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