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Chris Broy überzeugt nicht nur bei „Ex on the Beach“ – Warum die Haltung wichtig ist

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Chris - Foto: RTL / Friederike Jacobitz

Durch Chris Broy wird bei „Ex on the Beach 2026“ eine erschreckende Entwicklung aufgezeigt

Achtung! Dieser Artikel enthält Spoiler aus der Folge 7 von „Ex on the Beach“

Ein Kommentar der Autorin Sigrid Schulz

Frauen und Männer können Chris Broy und seiner Haltung bei „Ex on the Beach“ dankbar sein. Denn dadurch wird ein Problem bekannt, welches erschreckende Ausmaße angenommen hat. Warum wollen manche Menschen eigentlich unbedingt wieder in die Steinzeit zurück?

Es ist ein Thema, welches mich entsetzt, beängstigt und wütend macht: Frauen und Männer sollen nach Meinung vieler Reality-Darsteller nicht miteinander befreundet sein dürfen. Chris stellt nach seinem Einzug sofort klar, dass er nur vor Ort ist, um seine Ex Bella zurückzugewinnen. Doch die ist wenig begeistert. Ihr scheinbar größtes Problem mit Chris ist Eifersucht und es stört Bella vor allem, dass Chris auch mit Frauen befreundet ist. Und dass er mit Frauen Kontakt hat, wenn er ausgeht. Sie selbst würde ihre Zeit beim Ausgehen nur mit ihren Freundinnen verbringen.

Chris allerdings weist diese Vorwürfe zurück. Er will an diesem Punkt keine Zugeständnisse machen. Er sei Bella nicht fremdgegangen. Aber er wolle auch weiterhin mit Frauen befreundet sein dürfen.

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Chris und seine Ex Bella – Fotos: RTL / Friederike Jacobitz

Bravo Chris!!!

Ich bin völlig entsetzt, wohin sich vor allem die jungen Frauen im Reality entwickeln. Und ich hoffe inständig, dass sich nicht allzu viele Menschen ein Beispiel daran nehmen. Was ist das denn nur für ein Einstellung? Wieso sollen Männer und Frauen nicht befreundet sein? Ja sogar am besten noch nicht einmal Kontakt haben dürfen? Soll aus Deutschland ein zweites Afghanistan werden?

Wie soll das eigentlich praktisch aussehen? Männer, die Männer lieben dürfen dann nur noch mit Frauen befreundet sein und Frauen, die Frauen lieben mit Männern. Da heterosexuelle Männer aber nicht mit Frauen befreundet sein dürfen, bleiben den Frauen nur homosexuelle Männer und bei den Männern ist es dann umgekehrt. Das ist einfach nur dumm!

Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Wahnsinn etwas mit dem irren Sexleben in der Reality-Welt zu tun hat. Es gibt ja auch Statistiken, die zeigen, dass oft genau Fremdgänger sehr eifersüchtig sind. Weil sie von sich selbst auf andere schließen? „Ex on the Beach“ kann ja im Grunde auch kaum noch als Reality bezeichnet werden, sondern eher als Sexfilm. Die Kandidaten ziehen ein und sofort geht es kreuz und quer los. Sogar im Beisein von anderen wird tagsüber im Pool vollzogen. Und nicht nur Paare amüsieren sich, sondern es gibt auch einen Vierer, bei dem die Beteiligten Masken tragen.

Bei solchen Zuständen, können sich diese Menschen vielleicht wirklich gar nicht mehr vorstellen, dass ein Mann und eine Frau in einem Austausch stehen können, der nichts mit Sexualität zu tun hat. Wie können sich Menschen nur gegenseitig so heftig in ihrer Freiheit beschneiden? Ich bin mit meinem besten Freund fast ein halbes Jahrhundert befreundet und heilfroh, dass er niemals so eine Partnerin hatte. Und bei mir hätten sich die Kerle sofort vor der Tür wiedergefunden, wenn sie mir solche weitgehenden, drastischen Vorschriften hätten machen wollen.

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Chris – Foto: RTL / Friederike Jacobitz

Ich bin Chris für seine Haltung sehr dankbar. Solche Männer braucht das Land!

„Ex on the Beach“ kann auf RTL+ gestreamt werden. Von einer geplanten TV-Ausstrahlung ist nichts bekannt.

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