Klartext von Kader Loth zu Jens Spahn
Jens Spahn zeigt sein Glück offen – Reality-Queen Kader Loth weiß genau, wie sehr ein unerfüllter Babywunsch schmerzt
Das ist für viele Menschen sehr schwer zu verstehen: Jens Spahn zeigt sein Babyglück in den sozialen Medien. Er und sein Ehemann verdanken einer Leihmutter aus Amerika jetzt einen Sohn. Ein Glück, das Jens Spahn aktiv anderen Menschen bis heute verwehrt hat. Und dabei geht es keineswegs nur um Männer, die Männer lieben. Auch Frauen sind von der Politik von Spahn und Co. betroffen. So auch Reality-Ikone Kader Loth.
Die Geschichte von Spahn erinnere sie an ihren eigenen, unerfüllten Kinderwunsch, so Kader auf Instagram:
Ich bin eine Frau. Durch Endometriose musste meine Gebärmutter entfernt werden. Mein größter Wunsch war es immer, Mutter zu werden.
Dieser Traum sei für sie unerfüllt geblieben, so Kader und sie fragt, wo da die Gerechtigkeit bleibt. Auch wenn sie Jens und seiner Familie ihr Glück von Herzen gönne. Aber sie habe sich in Deutschland mit dem Thema Adoption beschäftigt und habe erfahren müssen, dass sie aufgrund ihres Alters keine Chance mehr habe.
Jens ist sieben Jahre jünger als Kader. Also ungefähr im gleichen Alter wie Kader, als diese 2022 vergeblich um eine Adoption kämpfte. Kader schreibt:
Deshalb beschäftigt mich die aktuelle Debatte sehr.
Sie freue sich, dass Jens und sein Ehemann ihren Kinderwunsch verwirklichen konnten, so Kader. Doch gleichzeitig frage sie sich:
Warum führen unterschiedliche gesetzliche Regelungen dazu, dass Menschen mit Kinderwunsch so unterschiedliche Möglichkeiten haben?
Und bei dieser Frage gehe es ihr nicht um Neid, sondern um Gerechtigkeit, so Kader.

Kaders Appell an Jens Spahn und die Politik
Kader stellt die Frage, warum manche Menschen legale Möglichkeiten im Ausland nutzen können, während andere in Deutschland auf ihren Kinderwunsch endgültig verzichten müssen.
Kader appelliert mit diesen Worten an die Politiker:
Bitte führen Sie eine offene, verantwortungsvolle und ehrliche Debatte über die bestehende Gesetzeslage. Ich wünsche mir, dass die Regeln überprüft werden – mit Blick auf Menschen, deren größter Wunsch ein eigenes Kind ist und die heute keine realistische Chance mehr haben.
Sie wünsche sich für sich keine Sonderbehandlung, stellt Kader klar. Sie wünsche nur, dass Frauen wie sie nicht mit leeren Händen zurückbleiben müssten.

In den Kommentaren unter Kaders Post heißt es unter anderem, dass es nicht akzeptabel sei, wenn sich ein Politiker vehement gegen ein Thema äußere, dann das Privileg aber aufgrund seiner Möglichkeiten selbst in Anspruch nehme:
Es hat nicht den Beigeschmack von Doppelmoral, es ist Doppelmoral!
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