Der Start von „Bad Boyfriends“ ist leider nicht ganz so prickelnd
Ein Kommentar der Autorin Sigrid Schulz
Ich hatte mich riesig auf „Bad Boyfriends – Jetzt wird abgerechnet“ gefreut. Endlich mal ein neues Format mit Kandidaten, die nicht jede Woche irgendwo zu sehen sind. Manche Kandidaten waren mir sogar völlig unbekannt. Und dazu sogar eine wirklich neue Idee. Auch die Moderatoren-Kombination Charlotte Engelhardt und Calvin Kleinen ist interessant. Aber was haben die Macher an dem Wort „Reality“ nicht verstanden? In der ersten Folge kommt es jedenfalls zu einem fatalen Fehler.
Denn dem Zuschauer soll weisgemacht werden, dass die Männer glauben, das neue Format heiße „Bro Island“. Und sie hätten keine Ahnung davon, dass ihre Partnerinnen auch Teil der Show sind. Ist das wirklich ernst gemeint? Jeder Reality-Fan weiß, dass sogar Teilnehmer, die sich kaum kennen, oft voneinander wissen, wer dabei ist. Ganz sicher wissen sie Bescheid, wenn sie im selben Management sind.
Und jetzt sollen die Männer nichts davon gewusst haben, dass ihre Partnerinnen ebenfalls zur selben Zeit nach Teneriffa reisen? Die Paare leben zum Teil sogar zusammen. So eine Reise erfordert Vorbereitung und Organisation. Das soll allen acht Männern komplett verborgen geblieben sein? Keiner hat auch nur eine Ahnung? Keine Frau hat geplaudert? Wie unglaubwürdig ist das bitte?
Und schließlich liefert ein Kandidat sogar schon in der ersten Folge den Beweis. Die Männer mussten in einem Club mit fremden Frauen heftige Szenen liefern und hinterher wurde darüber gesprochen, wie das wohl bei den Partnerinnen ankommen werde. Manche hatten etwas heftiger agiert, andere waren zurückhaltender. Zu der zweiten Kategorie gehört Tyron, der über seine Natalia sagt, sie würde so ein Verhalten nicht hinnehmen:
Boah, ich glaube, meine hätte Schluss gemacht. Sofort. Bei so etwas glaube ich, sie hätte abgebrochen. Sie hätte Schluss gemacht. Alles!
Sie hätte abgebrochen, heißt für mich eindeutig, dass Tyron Bescheid wusste. Was soll Natalia denn ansonsten abbrechen, wenn sie die Bilder erst zu Hause im TV sieht?

Foto: RTL / Markus Hertrich
Noch ist bei „Bad Boyfriends“ nicht alles verloren
Aber es gibt noch Hoffnung, dass das Format realer wird. Denn in der zweiten Folge ziehen die Frauen in die Villa. Die Männer müssen in die „Bro-Zone“, das sind absolut heruntergekommene, kleine Wohnwagen, ziehen. Und von dort mit anhören, wie es sich die Frauen in der luxuriösen Villa gutgehen lassen. Am nächsten Tag müssen sie in der Villa sogar zum Putzen antreten.
Und an der Stelle werden einige richtig sauer. So hatten sie sich das nicht vorgestellt. Ab jetzt haben sie offensichtlich wirklich keine Ahnung, wie es weitergeht und was sie erwartet. In der RTL-Pressemitteilung heißt es über den Fortgang der Show:
Während die Frauen in einer Luxusvilla wohnen, müssen sich ihre Partner in der „Bro-Zone“ täglichen Challenges und Beziehungstests stellen. Vertrauen, Ehrlichkeit und Loyalität werden dabei auf die Probe gestellt. Wer arbeitet wirklich an sich und seiner Beziehung und wer bleibt am Ende durch und durch ein Bad Boy?

Foto: RTL / Markus Hertrich
Die neuen Folgen können immer dienstags bei RTL+ gestreamt werden. Über eine eventuelle TV-Ausstrahlung ist nichts bekannt.
Weitere Artikel:
Tierversuche absurd: Jetzt virtuelle Maus statt medizinischer Fortschritt
Marc Terenzi enttäuscht auch seinen jüngsten Sohn – Trotz großer Töne vor 10 Monaten
Boris Beckers neuester Zoff mit Lilly: Hat Boris Sohn Amadeus einfach ausgeschaltet?
Iris Katzenberger & Stefan Braun: Er ist ausgezogen – Jetzt ist wieder Funkstille
Prominent getrennt 2026: Aleks Petrovic verliert wieder die Beherrschung
Heldin Summer Terenzi: Marc Terenzis Entschuldigung + Kein Schutz für säumige Väter!
In eigener Sache:
„Promis und mehr“ engagiert sich gegen Mobbing. Deshalb werden beleidigende und/oder herabsetzende Kommentare nicht akzeptiert. Aus diesem Grund werden die Kommentare auf der eigenen Homepage erst nach einer Prüfung veröffentlicht. Wir bitten deshalb um Geduld.


Kommentare
Loading…