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Dschungelcamp 2026: „Ungeziefer tötet man“ Negativpreis von PETA für Bauer Patrick

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PETA verlieht seinen Negativpreis „Speziesismus des Monats“ für den Monat Januar an Patrick Romer. / © PETA Deutschland e.V.

„Primitiv und beschämend“: „Speziesismus des Monats“ für Patrick Romers Lust am Töten im Dschungelcamp

Auch Kritik an RTL: „Mit welchem Recht nimmt sich RTL heraus, Tiertötungen für ein belangloses Spiel zuzulassen?“

Eine weitere dunkle Seite des Dschungelcamps benennt jetzt die Tierrechtsorganisation „PETA Deutschland e.V.“ in ihrem folgenden Statement:

Und jährlich grüßt der Speziesismus: In der am Sonntag zu Ende gegangenen aktuellen Staffel der RTL-Realityshow „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ kam es auch abseits der „Dschungelprüfungen“ zu Tiertötungen: Kandidat und Landwirt Patrick Romer zertrat ein Insekt und warf ein anderes lebendig ins Feuer. Der Regelverstoß wurde vom Moderationsteam zwar gerügt, führte aber nicht zum Ausschluss aus der Show. Außerdem äußerte er sich abfällig über die Tiere.

Für dieses absichtsvolle Töten sowie seine Unterteilung in „nützliche Tiere und Schädlinge“ vor einem Millionen-Fernsehpublikum verleiht PETA dem Reality-TV-Sternchen daher ihren Negativpreis „Speziesismus des Monats“ im Januar. Speziesismus bedeutet, Tiere aufgrund ihrer  Artzugehörigkeit Menschen gegenüber abzuwerten. PETA kritisiert das „Dschungelcamp“ seit Jahren für seinen Missbrauch von fühlenden Lebewesen und hat das Format zu seinem 20. Jubiläum ebenfalls bereits mit ihrem „Speziesismus des Monats“ bedacht. Die Tierrechtsorganisation erneuert nun ihre Forderung an RTL, die Show künftig ohne Tiermissbrauch zu gestalten.

„Patrick Romers Verhalten ist primitiv und beschämend. Tiere in Kategorien wie ‚nützlich‘ und ‚Ungeziefer‘ einzuteilen, ist nicht nur ökologisch betrachtet Unsinn, sondern zutiefst speziesistisch. In der besagten Szene tötete er die Insekten zudem völlig ohne erkennbaren Anlass, womöglich aus Langeweile oder um sich zu profilieren“, so Peter Höffken, Fachreferent bei PETA. „Aber auch RTL gilt immer noch unsere Kritik: In den Serienregeln heißt es ‚Es dürfen keine Tiere im Dschungelcamp getötet werden, außer bei den Dschungelprüfungen‘. Mit welchem Recht nimmt sich RTL heraus, Tiertötungen für ein belangloses Spiel zuzulassen?“

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Patrick – Screenshot: RTL

Tierleid im Dschungelcamp


PETA hat in den vergangenen Jahren mehrfach an die Produktionsfirma ITV Studios Germany und RTL appelliert, für die Show keine Tiere mehr in Dschungelprüfungen zu missbrauchen. Dabei werden unter anderem Spinnen, Insekten oder Schlangen eingesetzt, da diese aufgrund ihrer Andersartigkeit oft Angst in Menschen hervorrufen.

Zudem werden Lebewesen unterschiedlichster Art für den Verzehr vor der Kamera getötet. Die speziesistische Darstellung von Tieren als „Ekelfaktor“ trägt dazu bei, dass Tierquälerei verharmlost wird und Menschen für den Umgang mit Tieren desensibilisiert werden. Mitgefühl für die Bedürfnisse und das Leid der Tiere rücken dabei in den Hintergrund.

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Patrick schaut knallhart auf den eigenen Vorteil. Laut RTL hat er hier die Mückenspirale manipuliert, damit er auf Kosten anderer mehr Schlafenszeit bekommt – Screenshots: RTL

PETAs Negativpreis „Speziesismus des Monats“


PETA zeichnet monatlich Personen, Unternehmen oder Produkte mit dem Negativpreis „Speziesismus des Monats“ aus, die sich als besonders speziesistisch und tierfeindlich gezeigt haben. Nach einem Jahr wird für den skandalösesten Fall unter den bisherigen „Gewinnern“ der Titel „Speziesismus des Jahres“ verliehen, der in einer öffentlichen Abstimmung ermittelt wird. So hatte das Hotel „Zum Eichsfelder Fleischer“ kürzlich den Titel für 2025 erhalten. PETA möchte mit dem Preis die Gesellschaft für das Thema Speziesismus sensibilisieren und zum kritischen Reflektieren, Umdenken und tierfreundlichen Handeln anregen. Denn speziesistisches Denken schafft die Grundlage dafür, dass Tiere für menschliche Zwecke wie selbstverständlich benutzt, gequält und getötet werden.

Speziesismus – die Diskriminierung anderer Arten
Speziesismus beschreibt die Abwertung empfindungsfähiger Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen. Daneben wird auch zwischen verschiedenen Tierarten unterschieden: So empfinden viele Menschen Hunde und Katzen als Familienmitglieder und lehnen es ab, sie zu halten, auszubeuten und zu töten wie Schweine, Rinder oder Hühner. Speziesismus betrifft aber auch sogenannte Haustiere: Sie werden zur menschlichen Unterhaltung benutzt, oftmals unter tierschutzwidrigen Bedingungen (qual-)gezüchtet und wie Ware verkauft. Auch für Tierversuche werden sie missbraucht.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten.
Weitere Informationen:
PETA.de/Speziesismus-des-Monats
PETA.de/Tiere-Film-Fernsehen
PETA.de/Ungeziefer

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