Dabei ließen sich die DSDS-Zuschauer auch von neuer Jury und neuem Konzept nicht locken
Bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) 2026 könnte die Eigenwahrnehmung durch RTL und die Außenwahrnehmung kaum weiter auseinanderliegen. Es ist wirklich geradezu absurd, wie von Außen berichtet wird und wie sich der Sender selbst dazu äußert.
So gibt es aktuell bei Quotenmeter einen Artikel mit dem Titel: „Kein Quotengold: «DSDS» mit niedrigstem Startwert aller Zeiten“. Dagegen heißt es in der Pressemitteilung von RTL: „Erfolgreicher Auftakt für DSDS“. Und weiter wird von neuer Jury, frischem Konzept und sehr guten Quoten gesprochen. Weiter könnte die Wahrnehmung nicht auseinander liegen.
Quotenmeter begründet den Titel so: Die Neuerungen hätten keinen Erfolg gebracht. Mit nur 11,9 Prozent bei 0,36 Millionen Zuschauer aus der Zielgruppe habe noch keine DSDS-Staffel gestartet. Allerdings habe sich damit einfach der Abwärtstrend der letzten Jahre fortgesetzt. Im letzten Jahr seien es auch „nur“ 12,4 Prozent und 0,57 Millionen gewesen. Ganz andere Zahlen als 2015 im Zenit, als mit drei Millionen Zuschauern fast sechsmal so viele eingeschaltet hatten.

RTL hat einen anderen Blick auf den DSDS-Start
RTL bestätigt die Zahlen zwar, aber schreibt, dass die Show erfolgreich losgelegt habe. Zudem habe sich die Show am Samstag den Primetime-Sieg unter den Privatsendern geholt. Insgesamt hätten sogar 1,58 Millionen Zuschauer eingeschaltet, was allerdings „nur“ 8,5 Prozent Marktanteil bedeutet. In der Spitze seien sogar 2,06 Millionen Zuschauer dabei gewesen, so RTL.

Ein Kommentar der Autorin Sigrid Schulz
Ich glaube, die Wahrheit liegt in der Mitte. Bestimmt hatte sich RTL von der neuen Jury mit Bushido und Isi Glück mehr erhofft. Und natürlich auch von dem neuen Konzept, bei dem jede Folge einen kompletten Casting-Tag abbildet.
Allerdings finde ich es auch schwierig, die aktuellen Quoten mit den Quoten von vor elf Jahren zu vergleichen. Dass heute die Quoten bei großen Shows in der Regel nicht mehr wie damals sind, hat ja verschiedene Gründe. Zum Beispiel, dass heute viel mehr als damals gestreamt wird. Und wer streamt, ist natürlich auch nicht an eine bestimmte Sendezeit gebunden. Der Streamer entscheidet an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit er sich eine Sendung anschaut. Und ob da gerade jüngere Leute am Ostersamstag vor der Glotze sitzen wollen, ist fraglich.
Ich denke, dem neuen Konzept sollte noch ein bisschen Zeit gegeben werden. Vor allem die Teilnahme von Menowin ist doch spannend.
DSDS 2026: Menowins wirre Aussage – Ist er in Hochform oder stimmt da was nicht?
Und auch Irys von der letzten Normalo-Big-Brother-Staffel soll dabei sein. Irys kann wirklich gut singen, da bekommt Menowin harte Konkurrenz.
DSDS läuft immer samstags und dienstags ab 20.15 Uhr auf RTL. Bei RTL+ können die neuen Folgen schon vorher gestreamt werden.
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