Bei „Promi Big Brother“ wurden die Livestream-Zuschauer erlöst
Und: Extra-Wurst für Maurice Dziwak
Das gab es bei „Promi Big Brother“ (#Promibb) noch nie! Was ist denn nur mit dem großen Bruder los? Braucht er auf seine alten Tage ein Hörgerät?
Maurice Dziwak wurde für seinen Einkauf im Kiosk gefeiert. Zu recht? Nein! Eigentlich hat der große Bruder klare Regeln aufgestellt und an diese müssen sich alle halten. Bei Maurice wurde am Samstagabend aber eine Ausnahme gemacht.
Die Regel ist nur wirklich kinderleicht und ist jedem, der schon einmal Promibb geschaut hat, geläufig: Der Bewohner nimmt ein Produkt aus dem Regal, nennt den Namen und den Preis. Maurice nahm dreimal Nudeln aus dem Regal, vergaß aber jedes Mal den Preis zu nennen. Daraufhin musste er die Nudeln zurücklegen und es noch einmal versuchen. Beim zweiten Mal nannte Maurice bei der ersten Packung nur den Preis, aber nicht das Namen. Bei der zweiten Packung zuerst den Preis und dann den Namen. Klare Regelverstöße, die dazu hätte führen müssen, dass Maurice die Nudeln wieder hätte zurücklegen müssen. Das geschah aber nicht.
Natürlich ist Maurice ein super sympathischer und toller Bewohner, außerdem durften die Bewohner später ja sowieso den Kiosk plündern. Trotzdem ist es nicht richtig, dass Maurice von allen, sogar noch von Kiosk-Besitzer Florian Schmidt-Sommerfeld (Schmiso) für seine tolle Leistung gelobt wurde. Fakt ist, Maurice hätte nicht so viel einkaufen können, wenn er die Nudeln ein zweites Mal hätte zurücklegen müssen und ob er es beim dritten Versuch überhaupt endlich hinbekommen hätte, steht ja auch nicht fest. Für die Zuschauer wäre die faire Variante sicher interessanter gewesen.
Es muss aber darauf hingewiesen werden, dass Maurice das Angebot, sich statt einem Einkauf selbst zu sichern, abgelehnt hatte.

Der Baby-Horror bei „Promi Big Brother“ hat ein Ende
Damit hätten viele nicht gerechnet: Ausgerechnet Nina Bridney musste am Samstag gehen. Damit wurden die Zuschauer des Livestreams von einem Alptraum erlöst. Denn Francesca Morgese hatte ebenfalls angefangen, wie Nina, in der Babysprache zu reden. Das bedeutete, dass im Livestream stundenlang zwei erwachsene Frauen zu sehen waren, die sich in Babysprache unterhielten. Das war endgültig zu viel.
Kein Wunder, dass Ninas Auszug im Netz von vielen gefeiert wird. Theoretisch ist ihre angebliche Mission, mehr Liebe in die Welt zu bringen, wunderschön. Es wäre aber wahrscheinlich glaubhafter, wenn Nina ihre Rolle im Haus abgelegt hätte. Für ein Video im Netz ist das völlig in Ordnung, aber 24 Stunden am Tag war das für viele Zuschauer einfach schwer zu ertragen.

„Promi Big Brother“ läuft täglich ab 20.15 Uhr auf SAT.1 und Joyn. Danach folgen die Late Night Show und der Livestream bis zum 5.30 Uhr.
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