„Kein Sex, aber Mord und Totschlag ist auf jeden Fall garantiert“
„Villa der Versuchung“-Moderatorin spricht Klartext über Reality-Darsteller
„Villa der Versuchtung 2026“ startet in wenigen Stunden und kurz zuvor haut Moderatorin Verona Pooth ihre Eindrücke über die Kandidaten der Show raus. Und das ist wirklich noch sehr viel heftiger als jemals erwartet.
Am Montagmorgen war Verona zu Gast beim SAT.1-Frühstücksfernsehen und was Verona dort zu sagen hatte, dürfte viele Zuschauer aus den Socken gehauen haben, auch wenn sie schon vorher manche Reality-Darsteller kritisch gesehen haben.
Das Schwierigste sei für sie gewesen, mit den Kandidaten klarzukommen, sagt Verona.
Weil die sind sehr durchgeknallt.
Die Kandidaten seien zwar sehr witzig, aber auch extrem eigenwillig, so Verona weiter:
Sie würden niemals zuhören, wenn du mit ihnen sprichst.
Verona ist sich sicher, die Leute aus der Reality-Szene hätten ihren eigenen Kopf und heftigen Durchsetzungswillen:
Ich glaub, für zehn Euro würde auch jeder den anderen erwürgen.
Sie würden alles tun, um weiterzukommen, so Verona. Am Anfang würden sie noch auf „Best Friends“ machen, doch dann würde sich die Stimmung plötzlich umkehren. Aber genau das mache die Sendung auch so spannend:
Kein Sex, aber Mord und Totschlag ist auf jeden Fall garantiert.

Harte Bedingungen in der „Villa der Versuchung“
Luxus erwarte die Teilnehmer nicht, berichtet Verona. Die Kandidaten müssten auf dem Boden schlafen. Da gebe es einen Teppich, aber der sei nicht besonders hoch. Die Haare würden morgens in die Luft stehen, weil sie sich aufgeladen hätten, die Temperatur betrage 38 Grad. Und auch die Nahrung sei sehr eingeschränkt:
Sie haben wirklich nichts außer Kartoffeln.
Da müssten die Teilnehmer definitiv leiden. Alleine nur, weil sie 14 Tage hintereinander auf dem Boden schlafen müssten, findet Verona.
Irgendwann riechst du dann ja auch komisch.
In der Nacht komme auch noch der Platzmangel dazu:
Und sie drehen sich wie so Würstchen in der Nacht alle gleichzeitig.
Denn wenn sich einer umdrehe, müssten sich alle drehen, weil sie so eng aneinanderliegen, erklärt Verona. Und auch das mit dem Essen, sei viel härter als vielleicht im ersten Moment gedacht:
Ess du mal 14 Tage nur Kartoffeln.

So sorgt Verona noch einmal extra für Versuchung
„Der Kracher des Tages“ wird von Verona präsentiert. So gibt es zum Beispiel das Angebot den Pool für die restliche Zeit zu nutzen, plus einer Pool-Party dazu, für 5000 Euro vom Preisgeld. Das sei so ein bisschen wie Tele-Shopping gewesen, sagt Verona, denn sie habe den Kandidaten den „Kracher des Tages“ ja schackhaft machen müssen. Aber für den Deal habe es ausgereicht, dass nur ein einziger Kandidat den Buzzer drückt.
Verona erklärt, wie das abläuft. Erst würde diskutiert. Die einen wollen das Geld von den ursprünglich 250 000 Euro Preisgeld bezahlen, die anderen nicht. Aber bevor die Diskussion überhaupt ein Ergebnis bringe, würde oft ein Kandidat einfach den Buzzer betätigen und dann seien alle anderen sauer, so Verona.
Dazu komme, dass die Bedürfnisse der Kandidaten sehr unterschiedlich seien, erklärt Verona. So sei vielleicht dem einen Beauty-Artikel und Körperpflege-Produkte wichtig und einem Thorsten Legat nicht. Was Verona nicht verwundert:
Der hat ja auch noch nicht mal Haare.
Das seien natürlich andere Voraussetzungen als bei Society-Lady Tatjana Gsell, erklärt Verona. Witzige Idee: Es gibt eine Boutique, in der die eigenen Kleider ausgestellt sind und gekauft werden können, natürlich nur mit den Geld der ganzen Gruppe. Aber die größte Verführung sei auf der einen Seite Nahrung und auf der anderen Seite eine Erleichterung für die Schlafsituation, zum Beispiel durch den Kauf eines Kissens, weiß Verona.
„Villa der Versuchung“ startet am Montag, 3. August, um 20.15 Uhr bei SAT.1 und Joyn.
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