Und: Wer dreht bei „Make Love, Fake Love“ mehr am Rad? Die Drama-Queen Elena oder der Drama-King Leonidas?
Ein Kommentar der Autorin Sigrid Schulz zu „Make Love, Fake Love“
Bei „Make Love, Fake Love“ schwanke ich zwischen Unterhaltung und Fassungslosigkeit. Vor allem seit die Hauptakteurin Elena Miras auch noch Leonidas in ihrer Villa hat. Ein Mann, der dramatische Auftritte genauso liebt wie Elena selbst. Leider musste ich mich immer wieder fragen, ob Elena diesem Format überhaupt intellektuell gewachsen ist. Weil nach meinem Eindruck hat sie überhaupt nicht verstanden, woran sie da teilnimmt und worum es geht. Den Vogel abgeschossen hat sie aber jetzt mit einer bösen Story auf Instagram. Dass sie sich das noch nicht einmal verkneifen konnte, solange sie die Hauptrolle in diesem Format spielt, ist kaum noch zu entschuldigen.
Die ursprüngliche Verfasserin des widerlichen Textes ist ebenfalls berühmt berüchtigt, es handelt sich um Lisha Savage, die sofort lospöbelt:
Aber ich werde die Weiber von „Make Love, Fake Love“ niemals raffen.
Sie könne nicht verstehen, wie jemand stolz auf einen Partner sei, der gut lügt und einer anderen Frau das Herz bricht, so Lisha weiter. Und zeigt damit, dass sie das Format ebenfalls nicht verstanden hat. Lisha kritisiert, dass die Frauen ihre Beziehung für 50 000 Euro und ein bisschen Ruhm verkaufen würden.
Damit wiederholt Lisha genau das, was Elena in dem Format geäußert hat. Und genau das ist das Problem. Elena fühlt sich persönlich betrogen und verachtet andere Menschen, obwohl sie selbst doch ebenfalls Teilnehmerin in dem selben Format ist. Und sich sogar mit einem Mann ins Bett legt und ihn küsst, obwohl sie damit rechnen muss, dass dieser vergeben ist und seine Freundin gerade zuschaut.
Ich fand Elenas Reaktion bei David schon völlig irre. Elena ist davon ausgegangen, dass David in sie verliebt ist. Und sie macht mit anderen Männern vor ihm rum, weil das ist ja das Format, sie muss ja alle Männer testen. Aber wenn sich herausstellt, dass David vergeben ist, dann rastet sie aus.
Besonders absurd ist der Vorwurf an David, dass er über ihre Tochter gesprochen habe. Ja, das hat er, aber Elena spricht mit allen Männern über ihre Tochter. Wenn sie der Meinung ist, dass vergebene Männer den Namen ihrer Tochter nicht in den Mund nehmen dürfen, dann muss sie grundsätzlich jede Unterhaltung über ihre Tochter in diesem Format unterbinden. Denn da sind doch auf jeden Fall vergebene Männer.

Jetzt aber zu dem richtig ekelhaften Teil der Story von Lisha, die Elena auf ihrem Instagram-Account repostet hat. Lisha schreibt:
Und dann immer das Gelaber, dass Elena die Falsche für das Format wäre und es nicht verstanden hat. Seid ihr dumm? Die Frau ist ein ganz normaler Mensch, dem es weh tut, belogen und hintergangen zu werden. Natürlich wird man da wütend! Vor allem dann, wenn so vergebene Spasten nicht einmal vor ihrem Kind halt machen.
Was bitte haben Menschen, die unter Spastiken leiden, mit diesem Thema zu tun? Das ist einfach unterirdisch und widerliche Diskriminierung von Menschen mit Behinderung.

Das schlechteste Schauspiel aller Zeiten
Immerhin kann Elena auf sich stolz sein. Das Drama welches sie mit Leonidas inszenierte, war aus meiner Sicht das schlechteste Schauspiel aller Zeiten. Leonidas behauptet, dass einer von Elenas Favoriten vergeben sei, was übrigens eine Lüge war, und beide brechen weinend zusammen.
Bei „Promi Big Brother“ konnten übrigens diese „Zusammenbrüche“ von Elena im 24-Stunden-Stream genau verfolgt werden. Und kaum jemand, der das gesehen hat, kann das noch ernst nehmen.
Im Podcast „Blitzlichtgewitter“, sagt Leonidas übrigens, dass er Elena wirklich ganz toll finden würde. Wenn das wirklich stimmt, dann wären die beiden doch das perfekte Paar. Oder vielleicht eben doch nicht, weil sie sich so ähnlich sind, dass jeder von ihnen weiß, dass der andere es nicht ehrlich meint?
„Make Love, Fake Love“ kann auf RTL+ gestreamt werden. Das Finale ist am 19. Februar.
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