Wer weiß wie wann was war? Peinliche Szenen bei „Die Show der Generationen“ mit Stefan Raab und Barbara Schöneberger
Ein Kommentar der Autorin Sigrid Schulz
Gemeinsam mit Stefan Raab moderierte Barbara Schöneberger am Samstagabend den neuesten Versuch, Stefan Raab wieder eine erfolgreiche Show zu verschaffen. Ich habe das nur geschaut, weil Hella von Sinnen mit am Start war. Schon zu Beginn fiel mir auf, dass Barbara ein bisschen zu viel Spaß hatte, was sehr künstlich wirkte. Das können Reality-Darsteller wesentlich besser faken. Aber sei es drum, das ist ihr Job und den macht sie ja in der Regel gut. Doch dann kamen die Szenen mit dem „7. Sinn“.
Dabei ging es um eine deutsche Fernseh-Informationssendung zur Verkehrssicherheit, die von 1966 bis 2005 ausgestrahlt wurde. Was sich die Öffentlich-Rechtlichen damals gegenüber Frauen erlaubt haben, ist haarsträubend. Davon kann sich jeder im unten eingebetteten Video überzeugen:
Und so war ich zunächst begeistert darüber, dass dieses Thema angegangen wurde. Selbstverständlich habe ich eine kritische Einordnung erwartet. Natürlich nicht von Stefan, aber auf jeden Fall von Barbara. Doch ich wurde brutal enttäuscht.
Über Frauenverachtung lachen sich Stefan Raab und Barbara Schöneberger schlapp
Die Einspieler vom „7. Sinn“ waren ekelhaft, das kann jeder bestätigen, der das obige Video gesehen hat. Dort heißt es zum Beispiel, dass Frauen vorsichtiger fahren würden, weil ihnen die Übung fehle. Damit würden sie den fließenden Verkehr behindern.
Widerlich: In einer Szene wird eine Frau mit einer Autopanne gezeigt und dazu gesagt:
Oft zu beobachten, ist die Dame jung und hübsch, kommt die Hilfe schnell. Leider lässt die Hilfe auf sich warten, wenn die Figur nicht mehr ganz so makellos ist.
Und abscheulich geht es weiter. So wird behauptet, dass es bestimmte Fehler gebe, die bei Frauen besonders häufig zu beobachten seien, zum Beispiel das Nichtbeachten der Vorfahrt.
Es wird erwähnt, dass es zahllose Witze über Frauen gebe, die sich bei einem Einpark-Versuch rettungslos festgefahren hätten. Auch wird behauptet, dass von Frauen überdurchschnittlich viele Unfälle beim Öffnen der Autotür verursacht würden.

Als die ekelhaften Szenen überstanden waren, hoffte ich auf Erleichterung. Doch von Stefan kam nur ein:
So war das damals.
Schlimm genug, aber Barbara toppte das, indem sie weiterhin so tat, als würde sie herzlich lachen. Das war es. Kein Wort der Einordnung. Im Gegenteil, Barbara fragte, ob Stefan ihr helfen würde, obwohl ihre Figur nicht mehr ganz so makellos sei.
Das ist überhaupt nicht witzig, Barbara!
Warum kommen an so einer Stelle nicht einfach zwei einordnende Sätze, wie zum Beispiel diese:
Eine Analyse des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass Männer häufiger an Verkehrsunfällen beteiligt sind als Frauen. Im Jahr 2023 waren 72 Prozent der verunglückten Pkw-Insassen männlich.
Quelle: Finanzen.net

Für mich ist am Samstag klar geworden, dass ich nicht nur gut auf Stefan verzichten kann, sondern auch auf Barbara.
„Wer weiß wie wann was war?“ kann auf RTL+ gestreamt werden.
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